Die stärksten Zugfahrzeuge
An der Spitze stehen große SUV mit Allrad. Der Porsche Cayenne Electric zieht in jeder Version 3.000 kg, so viel wie kein anderes Elektroauto mit österreichischem Preis. 2.500 kg schaffen Hyundai Ioniq 9, Kia EV9 und BMW iX, jeweils mit Allrad, und der Porsche Macan 4. 2.400 kg ziehen Volvo EX60 mit Allrad, Mercedes GLC mit 4MATIC und Audi Q6 quattro.
Wer einen schweren Wohnwagen oder Pferdeanhänger zieht, findet in dieser Gruppe auch günstigere Modelle: Der Volvo EX60 P10 AWD kostet 66.490 Euro, der Mercedes GLC 300 4MATIC 67.410 Euro.
2.000 kg ab 48.100 Euro
Den Sprung auf 2.000 kg schaffen schon Mittelklasse-SUV auf VW-Technik. Der Ford Explorer Select Extended Range mit Heckantrieb kostet 48.100 Euro, der Ford Capri 50.600 Euro, der VW ID. Tiguan Life mit 77 kWh 50.690 Euro und der Škoda Enyaq Selection 85 51.050 Euro. Mit Allrad ziehen Explorer, Capri und Enyaq RS 2.200 kg.
Unter 40.000 Euro
Mit mindestens 1.500 kg gibt es unter 40.000 Euro nur wenige Modelle: den Audi A2 e-tron mit 125 kW um 36.600 Euro, der in jeder Version 1.600 kg zieht, den XPENG L03 um 36.600 Euro und den Leapmotor C10 Life Pro um 39.990 Euro mit je 1.500 kg. Bemerkenswert ist der Audi A2, denn der technisch eng verwandte VW ID.3 Neo und der Cupra Born dürfen gar keinen Anhänger ziehen.
Bis 1.200 kg ziehen VW ID. Polo und ID. Cross, Cupra Raval und Škoda Epiq mit der großen Batterie. Kia EV3 und EV4 dürfen mit kleiner Batterie nur 500 kg ziehen, mit großer und Allrad bis 1.500 kg.
Wer gar nicht ziehen darf
Bei vielen Kleinwagen und Kompakten ist keine Anhängelast zugelassen, oft gibt es die Kupplung nur für einen Fahrradträger. Das betrifft unter anderem Dacia Spring, Renault Twingo, Fiat 500 und 600, Peugeot E-208, E-2008 und E-308, Opel Corsa, Mokka und Astra, Cupra Born, VW ID.3 Neo, BYD Dolphin, Alfa Romeo Junior und Jeep Avenger.
Auffällig sind die großen Elektro-Vans von Citroën, Peugeot, Opel und Fiat: Ihre Diesel dürfen ziehen, bei den Elektroversionen ist die Anhängerkupplung laut Preisliste nicht lieferbar. Der Toyota Proace Verso mit derselben Technik zieht dagegen 1.000 kg. Bei Sportlimousinen wie Porsche Taycan, Audi e-tron GT und Mercedes-AMG GT 4-Türer nennen die Hersteller keine Anhängelast.
Worauf Sie achten sollten
Die Anhängelast hängt oft an der Batterie und am Antrieb. Beim Kia EV3 sind es mit 58,3 kWh 500 kg und mit 81,4 kWh 1.000 kg, mit Allrad 1.500 kg. Beim Toyota bZ4X verdoppelt der Allrad die Anhängelast von 750 auf 1.500 kg. Die Anhängevorrichtung kostet oft Aufpreis, beim VW ID.7 Tourer etwa rund 1.330 Euro.
Wichtig ist auch die Stützlast für Fahrradträger: Der Škoda Enyaq erlaubt 88 kg, der Elroq 75 kg. Bei manchen Modellen, etwa dem Peugeot E-2008, ist laut ADAC nicht einmal eine Stützlast zugelassen.