Nissan Townstar Kastenwagen EV

Elektrischer Kleintransporter mit 3,3 bis 4,9 m³ Laderaum und 1.500 kg Anhängelast, netto 36.900 bis 40.900 Euro
44.280 €
Listenpreis ab
271 km
Reichweite bis (WLTP)
80 kW
DC-Ladeleistung max.
1.500 kg
Anhängelast bis
Nissan Townstar Kastenwagen EV
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
L1 AcentaDC 15 bis 80 % in ca. 37 min. L1 nur auf Sonderbestellung; Reichweite und Verbrauch laut Preisliste als Spanne 264 bis 271 km44.280 €45,0 kWh271 km20,2 kWh90 kWFront-80 kW-1.500 kg
L1 TeknaDC 15 bis 80 % in ca. 37 min. L1 nur auf Sonderbestellung47.880 €45,0 kWh271 km20,2 kWh90 kWFront-80 kW-1.500 kg
L2 AcentaDC 15 bis 80 % in ca. 37 min. L2 4.910 mm lang, Ladevolumen 4,3 m³45.480 €45,0 kWh271 km20,2 kWh90 kWFront12,3 s80 kW-1.500 kg
L2 TeknaDC 15 bis 80 % in ca. 37 min. L2 4.910 mm lang, Ladevolumen 4,3 m³49.080 €45,0 kWh271 km20,2 kWh90 kWFront12,3 s80 kW-1.500 kg
L2 DoppelkabineDC 15 bis 80 % in ca. 37 min. L2 4.910 mm lang47.880 €45,0 kWh261 km21,1 kWh90 kWFront12,3 s80 kW-1.500 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Nissan Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.

Der elektrische Kleintransporter von Nissan

Der Townstar EV ist der Kastenwagen zum Townstar Kombi, laut Electrive technisch ein Renault Kangoo E-Tech Electric. Er hat einen Motor mit 90 kW an der Vorderachse und eine Batterie mit 45 kWh, davon 44 kWh nutzbar. Nach WLTP kommt er 264 bis 271 km weit, die Doppelkabine 261 km. Es gibt ihn als L1 mit 4,49 Metern und als L2 mit 4,91 Metern Länge und 3,10 Metern Radstand.

Die Preisliste gilt ab 23. September 2026 und nennt die Preise netto und brutto, mit 0 Prozent NoVA. Der L1 ist nur auf Sonderbestellung erhältlich, der L2 ist die Regelversion.

Welche Version sich lohnt

Schon der Acenta hat in der EV-Version Wärmepumpe, Standheizung und -kühlung per App, 22-kW-Ladegerät mit Kabel, CCS-Anschluss mit 80 kW, 8-Zoll-Bildschirm mit Apple CarPlay und Android Auto, Rückfahrkamera, Parksensoren hinten, Tempomat, Spurhalteassistent mit Lenkeingriff, Notbremsassistent, Regensensor, manuelle Klimaanlage, Schiebetür rechts und eine Trennwand aus Blech. Der L2 Acenta um 37.900 Euro netto ist für die meisten Betriebe die beste Wahl: 1.000 Euro mehr als der L1 bringen 1 m³ mehr Laderaum und keine Wartezeit für eine Sonderbestellung.

Der Tekna kostet 3.000 Euro netto mehr. Er bringt 2-Zonen-Klimaautomatik, beheizte Vordersitze, 360-Grad-Kamera mit Parksensoren rundum, Einparkassistent, Totwinkelwarner, Fernlichtassistent, schlüssellosen Zugang, Navigation, induktive Handy-Ladeschale, LED-Licht im Laderaum und halbhohe Seitenverkleidung. Für Fahrer, die viel in der Stadt rangieren, lohnt die Rundumsicht.

Die Doppelkabine L2 um 39.900 Euro netto hat eine zweite Sitzreihe mit drei Plätzen, Schiebetüren links und rechts mit Ausstellfenstern, verglaste Hecktüren, beheizte Vordersitze und ein Trenngitter, das mit der Bank nach vorn klappt. Hinter der zweiten Reihe bleiben 2,1 m³, mit vorgeklappter Bank 3,1 m³.

Als Optionen nennt die Liste eine zweite Schiebetür links um 400 Euro netto, verglaste Hecktüren mit Scheibenwischer um 300 Euro, eine Doppelsitzbank für den Beifahrer um 350 Euro und einen klappbaren Beifahrersitz mit Trenngitter um 400 Euro.

Was der Test sagt

Electrive testete den L1 Tekna. Bei moderatem Tempo und wenig Zuladung verbrauchte er 20,5 kWh je 100 km, das reicht für rund 219 km. Im Eco-Modus in der Stadt waren es 18 kWh, auf der Autobahn 27 kWh und mehr, dort bleiben rund 150 km. Am Schnelllader erreichte er höchstens 55 kW statt der angegebenen 80 kW, ab rund 55 Prozent fiel die Leistung bis auf 24 kW bei 80 Prozent.

Gelobt werden der Stadtbetrieb, die ausreichende Leistung und der Innenraum mit vielen Ablagen. Kritik gibt es für die geringe Autobahnreichweite, die schwache Ladeleistung und die begrenzte Zuladung. Für die Stadtlogistik ist der Townstar laut Test gut geeignet, als vollwertiger Ersatz für einen Verbrenner auf Langstrecken nicht.

Laderaum, Zuladung und Anhänger

Der Laderaum ist am Boden 1,81 Meter lang beim L1 und 2,23 Meter beim L2, maximal 1,57 Meter breit, zwischen den Radkästen 1,25 Meter, und innen 1,22 Meter hoch. Mit fester Trennwand fasst der L1 3,3 m³ und der L2 4,3 m³, mit flexiblem Trenngitter 3,9 und 4,9 m³. Die Ladekante liegt beim Kastenwagen 63 cm hoch, die Schiebetür ist beim L2 83 cm breit. Laut Electrive passen beim L1 zwei Europaletten quer.

Der L2 darf je nach Ausstattung 562 bis 722 kg zuladen, die Doppelkabine 603 bis 633 kg. Gebremst zieht der Townstar EV 1.500 kg, ungebremst 750 kg, die Stützlast beträgt 75 kg. Die starre Anhängerkupplung kostet mit Träger als Zubehör rund 756 Euro brutto.

Laden und Strom

An der 22-kW-Wallbox lädt der Townstar EV in rund 1,5 Stunden von 15 auf 80 Prozent, an 11 kW in 3,7 Stunden von 10 auf 100 Prozent. Am Schnelllader mit 80 kW dauert es laut Nissan 37 Minuten von 15 auf 80 Prozent.

Mit dem WLTP-Verbrauch von 20,2 kWh kosten 15.000 km im Jahr mit Strom um 25 Cent je kWh rund 760 Euro, mit dem Autobahnverbrauch aus dem Test rund 1.010 Euro. Die Garantie beträgt 5 Jahre oder 160.000 km, auf die Batterie 8 Jahre oder 160.000 km.

Townstar oder die Konkurrenz

Der Renault Kangoo Van E-Tech L1 kostet 40.860 Euro brutto, kommt 301 km weit und zieht 1.500 kg, lädt aber nur mit 11 kW Wechselstrom und ohne Schnellladeanschluss. Der Kia PV5 Cargo mit 51,5 kWh kostet 39.590 Euro brutto, hat 4,4 m³ und lädt mit 150 kW, zieht aber nur 750 kg. Der Toyota Proace City Electric L1 kostet 37.680 Euro brutto bei 335 km. Opel Combo Cargo, Peugeot E-Partner, Citroën ë-Berlingo und Fiat e-Doblò kosten mit 42 kWh je 34.080 Euro brutto bei 272 km und ziehen 750 kg.

Der Townstar L2 ist teurer als die Stellantis-Transporter, zieht aber das Doppelte und lädt an der Wallbox mit 22 kW. Für ihn sprechen die Anhängelast, das Laden und die Garantie, gegen ihn der Preis und die geringe Reichweite auf der Autobahn.

Als Firmenwagen

Der Nissan Townstar Typ NFK1 steht auf der Liste der vorsteuerabzugsberechtigten Fahrzeuge des Finanzministeriums als Kleinlastkraftwagen. Unternehmer können die Vorsteuer voll abziehen, die Grenze von 40.000 Euro für Elektro-Pkw gilt nicht. Bei der Doppelkabine sollte der Steuerberater anhand des Typenscheins prüfen, ob sie unter den Eintrag fällt.

Reichweite im Segment Nutzfahrzeug

  • Kia PV5 Cargo
    416 km
  • Citroën ë-Berlingo Kastenwagen
    338 km
  • Opel Combo Cargo Electric
    338 km
  • Peugeot E-Partner
    338 km
  • Toyota Proace City Electric
    335 km
  • Fiat e-Doblò Kastenwagen
    332 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Was 100 Kilometer kosten

Mit dem WLTP-Verbrauch von 20,2 kWh je 100 km kostet die Variante L1 Acenta bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 5,05 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 12,12 Euro.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
45,0 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 22 kW
DC-Laden max.
80 kW
Batteriegarantie
8 Jahre / 160.000 km
Fahrzeuggarantie
5 Jahre / 160.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.488 / 1.860 / 1.822 mm
Radstand
2.716 mm
Sitze
2
Leergewicht
ab 1.788 kg
Anhängelast gebremst
bis 1.500 kg

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen September 2026.

Häufige Fragen zum Nissan Townstar Kastenwagen EV

Was kostet der Nissan Townstar EV Kastenwagen?

Laut Preisliste vom 23. September 2026 kostet der L2 Acenta 37.900 Euro netto und 45.480 Euro brutto, der L2 Tekna 40.900 Euro netto. Der kürzere L1 kostet je 1.000 Euro weniger, ist aber nur auf Sonderbestellung erhältlich. Die Doppelkabine L2 kostet 39.900 Euro netto.

Wie viel passt in den Townstar Kastenwagen?

Der L1 fasst 3,3 m³ mit fester Trennwand, der L2 4,3 m³. Mit dem klappbaren Trenngitter und umgeklapptem Beifahrersitz sind es 3,9 und 4,9 m³. Der Laderaum des L2 ist am Boden 2,23 Meter lang und zwischen den Radkästen 1,25 Meter breit.

Wie viel darf der Townstar EV laden und ziehen?

Der L2 darf je nach Ausstattung 562 bis 722 kg zuladen, die Doppelkabine 603 bis 633 kg. Gebremst zieht der Townstar EV 1.500 kg, ungebremst 750 kg, die Stützlast beträgt 75 kg.

Wie schnell lädt der Townstar EV?

An der Wallbox mit bis zu 22 kW, laut Nissan in rund 1,5 Stunden von 15 auf 80 Prozent. Am Schnelllader mit bis zu 80 kW in 37 Minuten von 15 auf 80 Prozent. Im Test von Electrive lag die Spitze nur bei 55 kW.

Ist beim Townstar Kastenwagen der Vorsteuerabzug möglich?

Ja. Der Nissan Townstar Typ NFK1 steht auf der Liste des Finanzministeriums als Kleinlastkraftwagen. Unternehmer können die Vorsteuer abziehen, die Grenzen für Elektro-Pkw gelten nicht. Bei der Doppelkabine sollte der Steuerberater den Typenschein prüfen.

Wie weit kommt der Townstar EV wirklich?

Nach WLTP 264 bis 271 km, die Doppelkabine 261 km. Electrive maß beim L1 bei moderatem Tempo 20,5 kWh je 100 km, das reicht für rund 219 km, auf der Autobahn waren es 27 kWh und mehr, rund 150 km.

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