Welche Elektroautos es von Škoda gibt
Škoda führt in Österreich fünf Elektro-Modelle mit 31 Varianten, ausnahmslos SUV. Importeur ist die Porsche Austria in Salzburg, die Preise stammen aus den Preislisten von Mai bis Juli 2026.
| Modell | Bauform | Länge | Listenpreis ab | Reichweite bis | Anhängelast bis |
|---|---|---|---|---|---|
| Epiq | Klein-SUV | 4,17 m | 26.880 € | 441 km | 1.200 kg |
| Elroq | Kompakt-SUV | 4,49 m | 37.820 € | 574 km | 1.800 kg |
| Enyaq | SUV | 4,66 m | 43.980 € | 579 km | 2.200 kg |
| Enyaq Coupé | SUV-Coupé | 4,66 m | 46.680 € | 588 km | 2.200 kg |
| Peaq | großes SUV, 5 bis 7 Sitze | 4,87 m | 49.980 € | 628 km | 2.000 kg |
Elroq und Enyaq stehen auf der MEB-Plattform des VW-Konzerns und werden in Mladá Boleslav gebaut, der Epiq teilt sich die Technik mit dem VW ID. Cross und fährt als einziger Škoda mit Frontantrieb.
Welcher Škoda zu wem passt
Als Stadtauto und Zweitwagen reicht der Epiq, aber nicht in der billigsten Version. Der Essence 55 um 33.280 Euro kostet nur 300 Euro mehr als der Selection 40 und kommt mit 51,7 kWh 441 statt 315 km weit, lädt mit 105 statt 88 kW und zieht 1.200 kg. Mit 475 Litern hat er sogar etwas mehr Kofferraum als der größere Elroq.
Für Pendler mit Familie ist der Elroq Selection 85 um 46.620 Euro die ausgewogenste Wahl: 574 km, 165 kW Ladeleistung und 1.800 kg Anhängelast. Der Elroq 60 mit LFP-Batterie genügt, wenn selten mehr als 300 km am Stück anstehen.
Wer mehr Platz im Heck will, nimmt den Enyaq Selection 85 um 51.050 Euro mit 585 Litern und 2.000 kg Anhängelast, die Wärmepumpe ist ab dieser Ausstattung Serie. Der Peaq Selection 90 um 61.190 Euro ist das Auto für große Familien und lange Urlaubsfahrten, mit 628 km und 935 Litern Kofferraum.
Was Škoda-Elektroautos kosten
Die Listenpreise reichen von 26.880 Euro für den Epiq Essence 35 bis 69.690 Euro für den Peaq Sportline 90x. Unter 40.000 Euro brutto, der Grenze für den vollen Vorsteuerabzug, liegen alle sechs Epiq-Varianten und der Elroq Essence 60. Bei allen anderen ist die abziehbare Vorsteuer auf 6.667 Euro begrenzt.
Auf die Listenpreise gibt Škoda bis 30. November 2026 den Family-Bonus von 2.400 Euro, beim Enyaq Coupé stattdessen eine Prämie von 2.700 Euro. Weitere 4.500 Euro kommen von der Porsche Bank, aufgeteilt in 3.000 Euro für eine Finanzierung über mindestens 36 Monate, 500 Euro für die Kaskoversicherung und 1.000 Euro für ein Serviceprodukt. Ein Peaq Selection 90 kostet mit allen Boni 54.290 statt 61.190 Euro, ein Elroq Selection 85 39.720 statt 46.620 Euro. Wer bar zahlt, bekommt nur den Family-Bonus.
Wie gut Škoda-Elektroautos in Tests abschneiden
ÖAMTC und ADAC haben den Elroq und den Enyaq im vollen Autotest geprüft, beide bekamen die Note 1,6. Den Epiq und den Peaq ist der ADAC bisher nur probegefahren, eine Note gibt es für beide noch nicht.
| Modell (Test) | Note | Verbrauch im Test | Reichweite im Test |
|---|---|---|---|
| Elroq 85 (ÖAMTC/ADAC) | 1,6 | 18,2 kWh | 475 km |
| Enyaq 85x Sportline (ADAC) | 1,6 | 18,9 kWh | 465 km |
| Enyaq Coupé 85 (ÖAMTC-Wintertest) | 3,2 | 25,7 kWh | 316 km |
Der Elroq bekam vom ÖAMTC beim Verbrauch die Teilnote 0,7. Beim Enyaq lobt der ADAC Platz, Serienausstattung und Federungskomfort und kritisiert die knappe Zuladung von 500 bis 536 kg. Der Wintertest zeigt, womit Sie bei Frost rechnen müssen: gut die Hälfte der WLTP-Reichweite. Getestet wurde der Elroq noch mit 135 kW Ladeleistung, die aktuelle Version lädt mit 165 kW.
Batterien, Laden und Allrad
Bei Elroq und Enyaq entscheidet die Batterie mehr als die Ausstattung. Die Versionen mit der Kennung 60 haben 61 kWh mit LFP-Zellen und laden mit 105 kW in 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent, die 85 haben 82 kWh mit NMC-Zellen und laden mit 165 kW in 29 Minuten. Am schnellsten lädt der Peaq 90 mit 199 kW. Beim Epiq lädt die kleinste Version nur mit 50 kW.
Die Wärmepumpe ist beim Elroq in keiner Ausstattung Serie und kostet 1.106,40 Euro, bei Enyaq und Enyaq Coupé ist sie ab Selection serienmäßig, beim Peaq in den 90er-Versionen. Für den Epiq führt die Preisliste keine an. Allrad gibt es als 85x und RS bei Elroq und Enyaq und als 90x beim Peaq.
Der Allrad hat einen Steuervorteil: Seine Nenndauerleistung liegt bei Elroq und Enyaq mit 77 kW unter der des Hecktrieblers mit 89 kW. Die motorbezogene Versicherungssteuer kostet beim Elroq 85x daher 37,53 Euro im Monat, beim 85 mit Heckantrieb 39,08 Euro. Am wenigsten zahlt der Epiq 55 mit 45 kW Nenndauerleistung: 14,29 Euro.
Garantie
Škoda gibt in Österreich 5 Jahre oder 100.000 km Fahrzeuggarantie und auf die Hochvoltbatterie 8 Jahre oder 160.000 km. Beim Elroq verlängert Škoda die Fahrzeuggarantie gegen 1.799 Euro auf 7 Jahre oder 150.000 km. Kia gibt diese 7 Jahre ohne Aufpreis, Citroën, Peugeot und Opel nur 2 Jahre.
Platz, Siebensitzer und Anhänger
Den größten Kofferraum hat der Peaq mit 935 Litern, umgeklappt 2.150 Liter. Das 7-Sitzer-Paket kostet 1.041,60 Euro und bringt zwei Einzelsitze mit Einstiegshilfe, dann bleiben hinter der dritten Reihe 299 Liter. Der Enyaq fasst 585 Liter, das Coupé 570, der Elroq 470 und der Epiq 475 Liter.
Am meisten ziehen der Enyaq RS und das Enyaq Coupé RS mit 2.200 kg, die übrigen Enyaq mit großer Batterie 2.000 kg wie der Peaq 90x. Der Elroq 85 zieht 1.800 kg, alle 60er-Versionen von Elroq und Enyaq nur 1.000 kg. Für den Epiq nennt die Preisliste eine Anhängelast bisher nur bei der großen Batterie: 1.200 kg.
Octavia, Kodiaq und Fabia elektrisch
Einen elektrischen Octavia gibt es nicht, die österreichische Preisliste nennt Benziner, Mild-Hybride und Diesel. Der Kodiaq ist als Plug-in-Hybrid zu haben, aber nicht vollelektrisch, die elektrische Alternative mit sieben Sitzen ist der Peaq. Auch den Fabia führt Škoda nur mit Benzinmotor, der kleinste elektrische Škoda ist der Epiq. Einen Elektro-Kombi baut Škoda derzeit nicht, wer einen großen Laderaum sucht, findet ihn im Enyaq oder im Peaq.




