Toyota Urban Cruiser

Kompakt-SUV mit 4,29 Metern, verschiebbarer Rückbank und LFP-Batterie, auch mit Allrad, Listenpreise von 35.990 bis 43.190 Euro
35.990 €
Listenpreis ab
426 km
Reichweite bis (WLTP)
67 kW
DC-Ladeleistung max.
750 kg
Anhängelast bis
Toyota Urban Cruiser
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Active 49 kWhLFP-Batterie35.990 €49,0 kWh344 km14,9 kWh106 kWFront9,6 s53 kW45 min750 kg
Teamplayer 61 kWhLFP-Batterie38.990 €61,0 kWh426 km15,1 kWh128 kWFront8,7 s67 kW45 min750 kg
Teamplayer 61 kWh AWDLFP-Batterie40.990 €61,0 kWh395 km16,6 kWh135 kWAllrad7,4 s67 kW45 min750 kg
Lounge 61 kWhLFP-Batterie41.190 €61,0 kWh426 km15,1 kWh128 kWFront8,7 s67 kW45 min750 kg
Lounge 61 kWh AWDLFP-Batterie43.190 €61,0 kWh395 km16,6 kWh135 kWAllrad7,4 s67 kW45 min750 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Toyota Österreich, Stand Juli 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.

Der kleine Elektro-SUV von Toyota

Der Urban Cruiser ist ein 4,29 Meter langes SUV mit LFP-Batterie, entwickelt gemeinsam mit Suzuki und laut ADAC baugleich mit dem Suzuki e Vitara, nur die Front unterscheidet sich. Es gibt zwei Batterien: 49 kWh mit 106 kW für 344 km und 61 kWh mit 128 kW für 426 km nach WLTP. Mit der großen Batterie ist auch Allrad mit einem zweiten Motor an der Hinterachse lieferbar, dann sind es 135 kW und 395 km.

Die Preisliste vom Juli 2026 nennt 35.990 Euro für den Active bis 43.190 Euro für den Lounge mit Allrad. Auf der Website wirbt Toyota mit einem Einstiegspreis von 30.990 Euro, 5.000 Euro unter dem Listenpreis.

Welche Version sich lohnt

Schon der Active um 35.990 Euro hat 18-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, adaptiven Tempomat, Totwinkelwarner, Einparksensoren vorn und hinten, Rückfahrkamera, 10,1-Zoll-Bildschirm mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, schlüssellosen Zugang, verschiebbare Rückbank, Wärmepumpe und Batterievorheizung.

Der Teamplayer mit 61 kWh um 38.990 Euro ist die beste Wahl. Für 3.000 Euro mehr kommt er 82 km weiter, lädt mit 67 statt 53 kW, hat 22 kW mehr Leistung und dazu Sitzheizung vorn, Lenkradheizung, beheizbare Außenspiegel, Scheibenwischer-Enteisung und Fußraumheizung hinten.

Der Lounge kostet weitere 2.200 Euro und bringt 19-Zoll-Räder, Glasdach, JBL-Soundsystem, Sitze in Kunstleder, elektrisch verstellbaren Fahrersitz, 360-Grad-Kamera, adaptives Fernlicht und induktive Handy-Ladeschale. Allrad kostet in beiden Linien 2.000 Euro. Er lohnt sich für Bergstraßen im Winter, kostet aber 31 km Reichweite und 1,5 kWh mehr je 100 km.

Was die Tests sagen

Der ADAC fuhr den Frontantrieb mit 61 kWh. Gelobt werden das für die Länge überraschend gute Platzangebot hinten, die Bedienung, der leise und ausreichend flotte Antrieb und das Fahrwerk. Kritik gibt es für die schwergängige Lenkung, die Navigation und vor allem die Schnellladeleistung: 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent nennt der ADAC für Langstreckenfahrer sehr enttäuschend. Im Winter auf der Autobahn könne die Reichweite unter 200 km fallen.

Auto Bild testete den Allrad und maß 26 kWh je 100 km, für ein Auto dieser Größe zu viel. Damit blieben rund 230 statt 395 km. Gelobt werden die kräftige Beschleunigung, die Traktion, die echten Tasten im Innenraum und die Rückbank, die sich um rund 16 cm verschieben lässt. Kritik gibt es für das harte Fahrwerk, die gefühllose Lenkung und das langsame Laden.

Bei Euro NCAP bekam der Urban Cruiser 2025 vier Sterne, übernommen vom Suzuki e Vitara und ergänzt durch eigene Tests.

Kofferraum und Anhänger

Toyota nennt je nach Version 306 bis 310 Liter Kofferraum bis zur Abdeckung, umgeklappt 562 bis 566 Liter. Weil die Rückbank längs verschiebbar ist, lässt sich der Kofferraum auf Kosten der Beinfreiheit hinten vergrößern. Umgeklappt ist die Ladefläche 1,46 Meter lang und 1,02 Meter breit.

Der Urban Cruiser darf nur 750 kg ziehen, gebremst wie ungebremst und auch mit Allrad. Die Stützlast beträgt 75 kg, die Dachlast 50 kg. Die Bodenfreiheit beträgt 180 mm, der Wendekreis 10,4 Meter.

Laden, Steuer und Strom

An der Schnellladesäule lädt der Urban Cruiser mit höchstens 53 kW (49 kWh) oder 67 kW (61 kWh), laut Toyota in rund 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox dauert es von 15 auf 100 Prozent rund 6 Stunden.

Toyota nennt eine 30-Minuten-Leistung von 59 kW (49 kWh), 64 kW (61 kWh) und 95 kW (Allrad). Ob das Leergewicht von 1.742 bis 1.939 kg den Fahrer enthält, sagt die Preisliste nicht. Je nachdem kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 19 bis 21 Euro im Monat für den Active, 23 bis 25 Euro mit 61 kWh und 35 bis 38 Euro mit Allrad. Mit dem WLTP-Verbrauch des Teamplayer von 15,1 kWh kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 570 Euro.

Die Garantie beträgt 3 Jahre oder 100.000 km, auf die elektrischen Hauptkomponenten 5 Jahre oder 100.000 km und auf die Batterie 8 Jahre oder 160.000 km bei 70 Prozent Kapazität. Mit Service in der Toyota-Werkstatt verlängert die Toyota-Relax-Garantie auf bis zu 10 Jahre oder 160.000 km.

Urban Cruiser oder die Konkurrenz

Der Kia EV3 Air mit 58,3 kWh kostet 37.490 Euro und kommt 436 km weit, der Hyundai Kona Elektro Smart Line mit 64,8 kWh um 37.490 Euro schafft 510 km. Der Škoda Elroq 60 kostet 37.820 Euro bei 453 km und zieht 1.000 kg. Alle drei laden deutlich schneller.

Mit Frontantrieb ist der Urban Cruiser nicht günstiger als diese Konkurrenten, kommt weniger weit und lädt langsamer. Seine Stärke ist der Allrad um 40.990 Euro, nur der baugleiche Suzuki e Vitara ALLGRIP-e shine ist mit 39.990 Euro günstiger. Der Suzuki kostet in jeder Version 200 bis 2.400 Euro weniger, Toyota gibt dafür 5 Jahre Garantie auf die elektrischen Hauptkomponenten und mit Toyota Relax bis zu 10 Jahre.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der Urban Cruiser sachbezugsfrei. Active und Teamplayer mit Frontantrieb kosten unter 40.000 Euro brutto und erlauben den vollen Vorsteuerabzug. Die Allradversionen und der Lounge kosten mehr als 40.000 Euro, dort ist der Vorsteuerabzug laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Reichweite im Segment Kompakt-SUV

  • Peugeot E-3008
    701 km
  • Citroën ë-C5 Aircross
    679 km
  • Jeep Compass Elektro
    660 km
  • Mercedes-Benz GLA elektrisch
    655 km
  • Renault Scénic E-Tech Electric
    642 km
  • Mercedes-Benz GLB elektrisch
    632 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Was 100 Kilometer kosten

Mit dem WLTP-Verbrauch von 14,9 kWh je 100 km kostet die Variante Active 49 kWh bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 3,73 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 8,94 Euro.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
49,0 / 61,0 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
67 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 45 min
Wärmepumpe
Serie
Batteriegarantie
8 Jahre / 160.000 km
Fahrzeuggarantie
3 Jahre / 100.000 km, EV-Hauptkomponenten 5 Jahre / 100.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.285 / 1.800 / 1.635 mm
Radstand
2.700 mm
Kofferraum
310 bis 566 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 1.742 kg
Anhängelast gebremst
bis 750 kg
Markteinführung
2025

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen Juli 2026.

Häufige Fragen zum Toyota Urban Cruiser

Was kostet der Toyota Urban Cruiser in Österreich?

Laut Preisliste vom Juli 2026 kostet der Active mit 49 kWh 35.990 Euro, der Teamplayer mit 61 kWh 38.990 Euro und der Lounge 41.190 Euro. Allrad kostet bei Teamplayer und Lounge je 2.000 Euro mehr. Auf der Website nennt Toyota einen Einstiegspreis von 30.990 Euro, 5.000 Euro unter dem Listenpreis.

Welcher Urban Cruiser lohnt sich?

Der Teamplayer mit 61 kWh und Frontantrieb um 38.990 Euro. Für 3.000 Euro mehr als der Active kommt er 82 km weiter, lädt mit 67 statt 53 kW und hat Sitz- und Lenkradheizung.

Gibt es den Urban Cruiser mit Allrad?

Ja, mit 61 kWh als Teamplayer um 40.990 Euro und als Lounge um 43.190 Euro. Er hat 135 kW und kommt 395 km weit. Günstiger mit Allrad ist nur der baugleiche Suzuki e Vitara ALLGRIP-e shine um 39.990 Euro.

Wie schnell lädt der Urban Cruiser?

Mit höchstens 53 kW (49 kWh) oder 67 kW (61 kWh) Gleichstrom, laut Toyota in rund 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der ADAC nennt das für Langstreckenfahrer sehr enttäuschend.

Wie weit kommt der Urban Cruiser wirklich?

Auto Bild hat beim Allrad 26 kWh je 100 km gemessen, damit sind es rund 230 statt 395 km. Laut ADAC kann die Reichweite im Winter auf der Autobahn unter 200 km sinken.

Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim Urban Cruiser?

Niedrig. Toyota nennt eine 30-Minuten-Leistung von 59 kW (49 kWh), 64 kW (61 kWh) und 95 kW (Allrad). Je nachdem, ob das Leergewicht den Fahrer enthält, kostet die Steuer rund 19 bis 21, 23 bis 25 und 35 bis 38 Euro im Monat.

Darf der Urban Cruiser einen Anhänger ziehen?

Nur 750 kg, gebremst wie ungebremst, auch mit Allrad. Die Stützlast beträgt 75 kg, die Dachlast 50 kg.

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