Über 400 km ab 26.990 Euro
Vier Varianten von drei Modellen kommen unter 30.000 Euro mehr als 400 km weit. Der AION UT Premium schafft um 26.990 Euro 430 km, das sind 63 Euro Listenpreis je Kilometer Reichweite. Den Wert nennt der Hersteller noch als vorläufig. Der MG4 EV Urban Comfort Long Range kommt um 27.340 Euro auf 416 km, der Leapmotor B05 Life Pro um 27.990 Euro auf 401 km.
Am anderen Ende steht der Fiat 500 Elektro mit 23,8-kWh-Batterie. Er kommt 190 km weit, als 3+1 La Prima um 29.900 Euro sind das 157 Euro je Kilometer. Die größere Batterie lohnt sich beim Fiat deutlich: Der Hatchback Pop mit 42 kWh kostet 25.900 Euro, nur 2.000 Euro mehr als mit 23,8 kWh, und fährt 334 statt 190 km.
Schnellladen zwischen null und 156 kW
Leapmotor hat die schnellsten Lader der Preisklasse. Der B05 Life Pro lädt mit bis zu 156 kW, der B10 mit 140 kW und der B03X Design Pro Max mit 133 kW, jeweils von 30 auf 80 Prozent in rund 16 Minuten.
Die Kilowatt allein sagen wenig. Der VW ID. Polo lädt mit 88 kW von 10 auf 80 Prozent in 23 Minuten. Der Hyundai Inster braucht dafür an einer 150-kW-Säule 30 Minuten, eine maximale Ladeleistung nennt Hyundai nicht.
Ohne Aufpreis laden manche gar nicht mit Gleichstrom: der Dacia Spring ohne Power Pack um 590 Euro sowie Citroën ë-C3 und ë-C3 Van in der Urban-Range-Version, bei der 30 kW Gleichstrom 504 Euro kosten.
Fünf Sitze, Kofferraum, Anhänger
Fünf Sitze gibt es ab 22.890 Euro im Citroën ë-C3, unter 25.000 Euro außerdem im MG4 EV Urban und im Leapmotor B03X. Vier Sitze haben Dacia Spring, Renault Twingo, Leapmotor T03, Fiat 500 Elektro, BYD Dolphin Surf und Kia EV2 Light, den Hyundai Inster gibt es mit vier oder fünf Sitzen. Der smart #2 und der ë-C3 Van sind Zweisitzer.
Unter den Pkw hat der MG4 EV Urban mit 577 Litern den größten Kofferraum, der Leapmotor B03X fasst 510 Liter. Mehr Platz bietet nur der ë-C3 Van mit 710 Litern Laderaum hinter den zwei Sitzen.
Für den Anhänger bleibt die Auswahl schmal. 750 kg ziehen nur der VW ID. Cross Trend, der Kia EV2 Air, der Renault 4 Evolution und der Hyundai Ioniq 3 Select, alle zwischen 28.490 und 29.990 Euro. Die übrigen Modelle mit Anhängelast schaffen 350 bis 550 kg, Opel Frontera und Citroën ë-C3 Aircross nur 350 kg.
SUV unter 30.000 Euro
Zwei echte Kompakt-SUV liegen unter der Grenze. Der Opel Frontera Electric Start kostet 28.890 Euro, fährt 305 km und fasst 460 Liter. Der Leapmotor B10 Life Pro kommt um 29.990 Euro auf 361 km und lädt mit 140 kW. Laut Preisliste muss man beim B10 wegen einer Umstellung der Produktion länger warten.
Etwas kleiner sind die Klein-SUV: Leapmotor B03X Life Pro um 24.990 Euro, Škoda Epiq Essence 35 um 26.880 Euro (derzeit nur reservierbar), Kia EV2 Light um 27.090 Euro, Citroën ë-C3 Aircross um 27.880 Euro und VW ID. Cross Trend um 28.490 Euro. Den Epiq Essence 35 kann man derzeit nur reservieren, die Daten beider Epiq-Versionen sind vorläufig.
Aktionspreise unter der Liste
Mehrere Hersteller verkaufen unter ihrem Listenpreis. Leapmotor zieht bei B03X, B05 und B10 je 1.000 Euro Modellbonus ab. Nissan nennt den Micra 40 kWh Engage in seiner Aktionspreisliste mit 27.990 Euro und wirbt auf der Website mit 22.990 Euro, wenn Aktions- und Finanzierungsbonus von je 2.500 Euro greifen, bei Kauf bis 31. Dezember 2026. Beim MG4 EV Urban sind im Konfigurator 5.000 Euro Boni für Leasing, Versicherung und Eintausch eingerechnet, der Luxury Long Range steht dort mit 25.340 statt 30.340 Euro.
Förderung: im Burgenland voller Zuschuss
Der Bund fördert private Elektroautos derzeit nicht. Das Land Burgenland zahlt 2026 beim Kauf eines neuen Elektro-Pkw 10 Prozent des Kaufpreises, höchstens 2.000 Euro, bis zu einem Anschaffungspreis von 50.000 Euro (Infoblatt Elektro-Mobilität 2026). Ab 20.000 Euro Kaufpreis ist der Höchstbetrag erreicht. Ein VW ID. Polo Trend um 25.490 Euro kostet damit 23.490 Euro, ein Leapmotor B10 Life Pro 27.990 Euro.