Hyundai Ioniq 3

Varianten und Preise in Österreich
| Variante | Listenpreis | Batterie | Reichweite | Verbrauch | Leistung | Antrieb | 0 bis 100 | DC max | 10 bis 80 % | Anhängelast |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 42,2 kWh SelectDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 29 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben. LFP-Batterie, 16-Zoll-Räder | 29.990 € | 42,2 kWh | 344 km | 14,1 kWh | 107 kW | Front | 8,7 s | k. A. | 29 min | 750 kg |
| 42,2 kWh TrendDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 29 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben. LFP-Batterie, 17-Zoll-Räder | 33.990 € | 42,2 kWh | 335 km | 14,8 kWh | 107 kW | Front | 8,7 s | k. A. | 29 min | 750 kg |
| 61,0 kWh SelectDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 30 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben. NMC-Batterie, 16-Zoll-Räder | 33.990 € | 61,0 kWh | 497 km | 13,7 kWh | 99 kW | Front | 9,5 s | k. A. | 30 min | 750 kg |
| 61,0 kWh TrendDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 30 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben. 17-Zoll-Räder | 37.990 € | 61,0 kWh | 428 km | 16,0 kWh | 99 kW | Front | 9,5 s | k. A. | 30 min | 750 kg |
| 61,0 kWh PrimeDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 30 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben. 18-Zoll-Räder | 42.990 € | 61,0 kWh | 428 km | 16,0 kWh | 99 kW | Front | 9,5 s | k. A. | 30 min | 750 kg |
| 61,0 kWh N Line EvoDC an einer Säule mit 350 kW: 10 bis 80 % in ca. 30 min, maximale Ladeleistung nicht angegeben | 43.990 € | 61,0 kWh | 428 km | 16,0 kWh | 99 kW | Front | 9,6 s | k. A. | 30 min | 750 kg |
Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Hyundai Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.
Der kompakte Ioniq
Der Ioniq 3 ist ein 4,16 Meter langer Fünftürer mit Frontantrieb und 2,68 Metern Radstand. Die Preisliste vom September 2026 nennt zwei Batterien: 42,2 kWh mit LFP-Zellen und 107 kW sowie 61 kWh mit NMC-Zellen und 99 kW. Die große Batterie hat also weniger Leistung und braucht 9,5 statt 8,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Ausstattungen heißen Select, Trend, Prime und N Line Evo.
Schon der Select hat adaptiven Tempomat mit Stop-and-Go, Totwinkelassistent, Parksensoren vorn und hinten, Rückfahrkamera, 12,9-Zoll-Bildschirm, 2-Zonen-Klimaautomatik, Smart-Key und Plug & Charge.
Welche Version sich lohnt
Der Select mit 61 kWh um 33.990 Euro ist das beste Angebot. Er kostet genauso viel wie der Trend mit kleiner Batterie, kommt auf 16-Zoll-Rädern aber 497 statt 335 km weit. Ihm fehlen Wärmepumpe, Batterieheizung und Sitzheizung. Die Wärmepumpe kostet 900 Euro, das Winter-Paket mit Sitz- und Lenkradheizung 600 Euro. Damit kostet er 35.490 Euro.
Der Trend mit 61 kWh kostet 37.990 Euro. Er hat Wärmepumpe, Batterieheizsystem, Winter-Paket, 9,9-Zoll-Digitalcockpit, induktive Handy-Ladeschale, Regensensor und abgedunkelte Scheiben hinten. Wegen der 17-Zoll-Räder sinkt die Reichweite aber auf 428 km, der Verbrauch steigt von 13,7 auf 16,0 kWh. Laut Auto Zeitung zeigt der Select ohne Digitalcockpit alle Anzeigen auf dem zentralen Bildschirm.
Der Prime um 42.990 Euro bringt 18-Zoll-Räder, Matrix-LED-Licht, 360-Grad-Kamera, Autobahnassistent 2, ferngesteuertes Einparken, BOSE-Soundsystem, Navigation mit 14,6-Zoll-Bildschirm, digitalen Schlüssel und Ambientebeleuchtung. Der N Line Evo um 43.990 Euro hat 19-Zoll-Räder und sportliche Optik bei gleicher Leistung. Für Trend, Prime und N Line gibt es das EV Paket mit 22 kW AC und V2L um 1.500 Euro.
Was die ersten Tests sagen
Einen ADAC- oder ÖAMTC-Test gibt es noch nicht. Die Auto Zeitung fuhr den Prime mit 61 kWh 138 km und kam auf 14,2 kWh je 100 km, nahe am WLTP-Wert, das entspricht rund 430 km. Gelobt werden das gut abgestimmte Fahrwerk, der Komfort, die Effizienz und das unerwartet gute Platzangebot, die Klimabedienung ist ausgelagert. Kritik gibt es für Windgeräusche an der Frontscheibe bei hohem Tempo und die eher komfortorientierte Lenkung.
InsideEVs kam bei langsamer Fahrt auf 15,9 kWh. Hinten gibt es laut Test mehr Knieraum als im VW ID. Polo. Gelobt werden das Design, die Rekuperation per Lenkradwippen und das Infotainment mit echten Tasten für Klima und Warnblinker. Kritik gibt es für die geringe Leistung bei höherem Tempo, die durch geteilte Heckscheibe und breite C-Säulen eingeschränkte Sicht nach hinten und die noch unausgereifte Ladeplanung.
Kofferraum und Anhänger
Hyundai nennt 441 Liter Kofferraum, umgeklappt 1.213 Liter. Laut InsideEVs sind davon 119 Liter ein Fach unter dem Boden, in das auch ein Trolley passt. Einen Frunk gibt es nicht. Der Ioniq 3 darf 750 kg ziehen, gebremst wie ungebremst, Stütz- und Dachlast liegen bei je 100 kg.
Laden, Steuer und Strom
Hyundai nennt keine maximale Ladeleistung, sondern 29 Minuten (42,2 kWh) oder 30 Minuten (61 kWh) von 10 auf 80 Prozent an einer 350-kW-Säule, an einer 50-kW-Säule 42 oder 70 Minuten. An der 11-kW-Wallbox dauert es von 10 auf 100 Prozent 4:05 oder 5:35 Stunden, mit 22 kW 2:35 oder 3:00 Stunden.
Hyundai nennt eine Nenndauerleistung von 35,9 kW (42,2 kWh) und 33,2 kW (61 kWh). Mit dem Eigengewicht laut Technikdaten kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 15 bis 18 Euro im Monat. Mit dem Verbrauch aus der Auto-Zeitung-Fahrt kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 530 Euro.
Ioniq 3 oder die Konkurrenz
Der VW ID. Polo Life mit 52 kWh kostet 33.790 Euro, kommt 454 km weit und zieht 1.200 kg. Der Kia EV2 Air mit 61 kWh um 34.090 Euro schafft 453 km. Der MG4 Urban Comfort Long Range hat einen Listenpreis von 27.340 Euro bei 416 km. Der Renault 5 mit 52 kWh kostet als Techno 32.690 Euro bei 430 km.
Der Select mit 61 kWh bietet mit 497 km um 33.990 Euro die meiste Reichweite unter diesen Kompakten. Für den ID. Polo sprechen die Anhängelast und die Ladeleistung.
Als Firmenwagen
Für Dienstnehmer ist der Ioniq 3 sachbezugsfrei. Alle Versionen bis zum Trend kosten unter 40.000 Euro brutto und erlauben den vollen Vorsteuerabzug. Prime und N Line Evo liegen darüber, dort ist der Vorsteuerabzug laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.
Unterhalt: Versicherungssteuer und Strom
| Variante | Nenndauerleistung | Eigengewicht | Versicherungssteuer je Monat | je Jahr | Strom je 100 km |
|---|---|---|---|---|---|
| 42,2 kWh Select | 36 kW | 1.550 kg | 14,50 € | 174,00 € | 3,53 € |
| 42,2 kWh Trend | 36 kW | 1.555 kg | 14,65 € | 175,80 € | 3,70 € |
| 61,0 kWh Select | 33 kW | 1.555 kg | 14,65 € | 175,80 € | 3,43 € |
| 61,0 kWh Trend | 33 kW | 1.560 kg | 14,80 € | 177,60 € | 4,00 € |
| 61,0 kWh Prime | 33 kW | 1.570 kg | 15,10 € | 181,20 € | 4,00 € |
| 61,0 kWh N Line Evo | 33 kW | 1.580 kg | 15,40 € | 184,80 € | 4,00 € |
Motorbezogene Versicherungssteuer nach § 6 Abs. 1 Z 2 lit. a Versicherungssteuergesetz, berechnet aus der Nenndauerleistung laut Preisliste und dem Eigengewicht, ohne Sonderausstattung. Maßgeblich sind die Werte im Zulassungsschein. Strom: WLTP-Verbrauch bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom, ohne Ladeverluste.
Reichweite im Segment Kompakt
WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.
Technische Daten
Batterie und Laden
- Batterie brutto
- 42,2 / 61,0 kWh
- Ladeanschluss
- CCS
- AC-Laden
- bis 11 kW
- 10 bis 80 Prozent DC
- ab 29 min
- Wärmepumpe
- Serie ab Trend, Select Aufpreis 900 €
Maße und Platz
- Länge / Breite / Höhe
- 4.155 / 1.800 / 1.505 mm
- Radstand
- 2.680 mm
- Kofferraum
- 441 bis 1.213 l
- Sitze
- 5
- Leergewicht
- ab 1.550 kg
- Anhängelast gebremst
- bis 750 kg
- Markteinführung
- 2026
Quellen: Preisliste (PDF), Preisliste (PDF). Abgerufen September 2026.
Häufige Fragen zum Hyundai Ioniq 3
Was kostet der Hyundai Ioniq 3 in Österreich?
Laut Preisliste vom September 2026 kostet der Select mit 42,2 kWh 29.990 Euro, mit 61 kWh 33.990 Euro. Der Trend kostet 33.990 oder 37.990 Euro, Prime und N Line Evo gibt es nur mit 61 kWh um 42.990 und 43.990 Euro.
Welcher Ioniq 3 lohnt sich?
Der Select mit 61 kWh um 33.990 Euro, am besten mit Wärmepumpe um 900 Euro und Winter-Paket um 600 Euro. Er kommt auf 16-Zoll-Rädern nach WLTP 497 km weit, der Trend mit 17 Zoll nur 428 km.
Warum kommt der Trend weniger weit als der Select?
Wegen der größeren Räder. Hyundai nennt für die 61-kWh-Batterie 13,7 kWh je 100 km und 497 km auf 16 Zoll, aber 16,0 kWh und 428 km auf 17, 18 und 19 Zoll.
Wie weit kommt der Ioniq 3 wirklich?
Einen ADAC- oder ÖAMTC-Test gibt es noch nicht. Bei ersten Testfahrten mit 61 kWh zeigten die Bordcomputer 14,2 kWh (Auto Zeitung) und 15,9 kWh je 100 km (InsideEVs), das entspricht rund 430 km.
Wie schnell lädt der Ioniq 3?
Hyundai nennt 29 oder 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent an einer 350-kW-Säule, an einer 50-kW-Säule 42 oder 70 Minuten. An Wechselstrom lädt er mit 11 kW, mit dem EV Paket um 1.500 Euro mit 22 kW.
Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim Ioniq 3?
Niedrig. Hyundai nennt eine Nenndauerleistung von 35,9 kW (42,2 kWh) und 33,2 kW (61 kWh). Je nach Ausstattung kostet die Steuer rund 15 bis 18 Euro im Monat.