Jeep Avenger Elektro

Klein-SUV mit 4,08 Metern, 20 cm Bodenfreiheit und Frontantrieb, Listenpreise von 36.600 bis 41.000 Euro
36.600 €
Listenpreis ab
400 km
Reichweite bis (WLTP)
100 kW
DC-Ladeleistung max.
30 min
10 bis 80 Prozent
Jeep Avenger Elektro
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Elektro LongitudeWLTP-Spanne 386 bis 400 km. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min36.600 €54,0 kWh400 km15,5 kWh115 kWFront9,0 s100 kW30 minkeine
Elektro AltitudeWLTP-Spanne 386 bis 400 km. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min38.800 €54,0 kWh400 km15,5 kWh115 kWFront9,0 s100 kW30 minkeine
Elektro 85th AnniversaryWLTP-Spanne 386 bis 400 km. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min40.400 €54,0 kWh400 km15,5 kWh115 kWFront9,0 s100 kW30 minkeine
Elektro SummitWLTP-Spanne 386 bis 400 km. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min41.000 €54,0 kWh400 km15,5 kWh115 kWFront9,0 s100 kW30 minkeine

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Jeep Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.

Der kleine Jeep als Elektroauto

Der Avenger ist ein 4,08 Meter langes Klein-SUV mit 20 cm Bodenfreiheit und Frontantrieb. Elektrisch gibt es ihn mit 115 kW und einer Batterie mit 54 kWh brutto und 51 kWh nutzbar. Die Preisliste für das Modelljahr 2027, gültig ab September 2026, nennt vier Linien: Longitude, Altitude, 85th Anniversary und Summit. Allrad gibt es nur beim 4xe mit Mild-Hybrid.

Der Elektro-Avenger kostet 9.700 Euro mehr als der Benziner mit 74 kW und 7.900 Euro mehr als der e-Hybrid. Dafür fällt keine NoVA an und die Versicherungssteuer ist niedriger.

Welche Version sich lohnt

Der Longitude um 36.600 Euro hat 16-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, 10,25-Zoll-Bildschirm mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, Tempomat, Spurhalteassistent, Parksensoren hinten und Keyless Go. Das Infotainment- und Komfortpaket mit Navigation, digitalem Kombiinstrument, adaptivem Tempomat und Nebelscheinwerfern kostet brutto rund 1.200 Euro.

Der Altitude um 38.800 Euro ist die beste Wahl. Er bringt 17-Zoll-Räder, abgedunkelte Scheiben hinten, digitales Kombiinstrument, 180-Grad-Rückfahrkamera mit Vogelperspektive, Navigation, induktive Handy-Ladeschale, Keyless Entry, Lederlenkrad und einen höhenverstellbaren Kofferraumboden.

Der Summit um 41.000 Euro hat 18-Zoll-Räder, LED-Matrix-Licht, Ambientebeleuchtung, Parksensoren rundum, Frontkamera mit 360-Grad-Ansicht, Totwinkelassistent, adaptiven Tempomat mit Autobahnassistent sowie Wärmepumpe und Winterpaket serienmäßig. Der 85th Anniversary um 40.400 Euro ist ein Sondermodell mit goldenen Details und Sitzbezügen mit Tartanmuster.

Wer im Altitude Wärmepumpe (rund 600 Euro), Winterpaket mit Sitzheizung (rund 480 Euro) und adaptiven Tempomat (Businesspaket, rund 300 Euro) bestellt, liegt mit rund 40.180 Euro nur 820 Euro unter dem Summit. Dann ist der Summit das bessere Angebot.

Im ADAC-Test: Note 2,3

Der ADAC hat den Avenger Elektro getestet, damals den Summit+ der Vorgängerversion, und die Note 2,3 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 18,4 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam rund 310 km weit. Von 10 auf 80 Prozent lud er in 31 Minuten bei durchschnittlich 79 kW, die Spitze lag bei 105 kW.

Gelobt werden das Design, die kompakten Maße und der kleine Wendekreis, das für ein Elektro-SUV geringe Gewicht, die gute Effizienz, die Fahrleistungen und die Geländetauglichkeit mit 200 mm Bodenfreiheit und Kunststoffschutz an Radläufen und Stoßfängern. Im Ausweichtest blieb er stabil, der Bremsweg aus 100 km/h lag bei 36,7 Metern.

Kritik gibt es für viel Hartplastik im Innenraum, ungepolsterte hintere Türverkleidungen, den langsam reagierenden Touchscreen, schwer zu findende Tasten an der Heckklappe und das hohe Geräuschniveau mit 68,3 dB(A) bei 130 km/h. Für den damaligen Preis über 45.000 Euro fand der ADAC die Materialqualität zu einfach. Heute kostet der Summit 41.000 Euro.

Platz, Kofferraum und Anhänger

Vorn sitzen laut ADAC Personen bis 1,95 Meter. Hinten wird es eng, mit einem Fahrer von 1,85 Metern reicht der Platz für Mitfahrer bis etwa 1,75 Meter. Jeep nennt 355 Liter Kofferraum, umgeklappt 1.252 Liter. Der ADAC hat 285 Liter bis zur Abdeckung und 1.065 Liter bis zum Dach gemessen.

Einen Anhänger darf der Elektro-Avenger nicht ziehen, die Preisliste nennt 0 kg. Wer einen Anhänger braucht, muss zum Benziner oder e-Hybrid mit 1.200 kg greifen. Die Zuladung beträgt 495 kg.

Laden, Steuer und Strom

Jeep nennt 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent an einer 100-kW-Säule. Das Bordladegerät lädt dreiphasig mit 11 kW, eine Vollladung dauert 5:45 Stunden, an der Haushaltssteckdose über 26 Stunden. Für V2L, also Strom für externe Geräte, ist er laut Preisliste vorbereitet.

Jeep nennt eine Nennleistung von 62 kW, das Leergewicht von 1.520 kg enthält den Fahrer. Die motorbezogene Versicherungssteuer liegt damit bei rund 13 Euro im Monat. Mit dem ADAC-Verbrauch kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 690 Euro.

Avenger oder die Konkurrenz

Mit ebenfalls 115 kW gibt es den Fiat 600e ab 32.900 Euro mit 406 km, Opel Mokka Electric ab 35.790 Euro mit 403 km, Peugeot E-2008 ab 34.160 Euro mit 406 km und 434 Litern Kofferraum sowie den Alfa Romeo Junior Elettrica ab 39.900 Euro. Fiat, Peugeot und Alfa Romeo nennen ebenfalls keine Anhängelast für die Elektroversion. Der VW ID. Cross Life mit 52 kWh kostet 36.590 Euro, kommt 426 km weit und zieht 1.200 kg. Der Škoda Epiq mit 55 kWh beginnt bei 33.280 Euro mit 441 km.

Unter diesen Modellen mit 115 kW ist der Avenger nicht der günstigste. Für ihn sprechen die Bodenfreiheit, das robuste Äußere und die kompakten Maße. Wer mehr Reichweite oder eine Anhängerkupplung braucht, findet bei ID. Cross und Epiq mehr für weniger Geld.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der Avenger Elektro sachbezugsfrei. Alle Linien kosten unter 40.000 Euro brutto bis auf 85th Anniversary und Summit, die mit 40.400 und 41.000 Euro knapp darüber liegen. Dort ist der Vorsteuerabzug laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Unterhalt: Versicherungssteuer und Strom

VarianteNenndauerleistungEigengewichtVersicherungssteuer je Monatje JahrStrom je 100 km
Elektro Longitude62 kW1.445 kg13,10 €157,20 €3,88 €
Elektro Altitude62 kW1.445 kg13,10 €157,20 €3,88 €
Elektro 85th Anniversary62 kW1.445 kg13,10 €157,20 €3,88 €
Elektro Summit62 kW1.445 kg13,10 €157,20 €3,88 €

Motorbezogene Versicherungssteuer nach § 6 Abs. 1 Z 2 lit. a Versicherungssteuergesetz, berechnet aus der Nenndauerleistung laut Preisliste und dem Eigengewicht (Leergewicht laut Preisliste ohne 75 kg Fahrer), ohne Sonderausstattung. Maßgeblich sind die Werte im Zulassungsschein. Strom: WLTP-Verbrauch bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom, ohne Ladeverluste.

Reichweite im Segment Kleinwagen

  • Volkswagen ID. Polo
    454 km
  • Kia EV2
    453 km
  • Cupra Raval
    446 km
  • Škoda Epiq
    441 km
  • Peugeot E-208
    432 km
  • Renault 5 E-Tech Electric
    430 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
54,0 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
100 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 30 min
Wärmepumpe
Aufpreis 600 € (Serie im Summit)

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.084 / 1.798 / 1.532 mm
Radstand
2.562 mm
Kofferraum
355 bis 1.252 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 1.520 kg

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen September 2026.

Häufige Fragen zum Jeep Avenger Elektro

Was kostet der Jeep Avenger Elektro in Österreich?

Laut Preisliste für das Modelljahr 2027 kostet der Longitude 36.600 Euro, der Altitude 38.800 Euro, der 85th Anniversary 40.400 Euro und der Summit 41.000 Euro. Als Benziner beginnt der Avenger bei 26.900 Euro.

Welcher Avenger Elektro lohnt sich?

Der Altitude um 38.800 Euro. Für 2.200 Euro mehr als der Longitude gibt es Rückfahrkamera mit Vogelperspektive, Navigation, digitales Kombiinstrument, induktive Handy-Ladeschale, Keyless Entry und 17-Zoll-Räder. Die Wärmepumpe kostet rund 600 Euro extra.

Wie weit kommt der Avenger Elektro wirklich?

Im ADAC-Ecotest verbrauchte der Avenger Elektro 18,4 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam rund 310 km weit. Getestet wurde 2024 die Vorgängerversion, die aktuelle Preisliste nennt 386 bis 400 km nach WLTP.

Wie schnell lädt der Avenger Elektro?

Mit bis zu 100 kW Gleichstrom, laut Jeep in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der ADAC hat 31 Minuten und im Schnitt 79 kW gemessen. An der 11-kW-Wallbox dauert eine Vollladung 5:45 Stunden.

Darf der Avenger Elektro einen Anhänger ziehen?

Nein. Die Preisliste nennt für die Elektroversion 0 kg Anhängelast. Der Benziner darf 1.200 kg ziehen.

Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim Avenger Elektro?

Jeep nennt eine Nennleistung von 62 kW. Mit dem Leergewicht von 1.520 kg inklusive Fahrer kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 13 Euro im Monat.

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