Mazda 6e

Elektro-Limousine mit 4,92 Metern, Heckantrieb und Heckklappe, Listenpreise 44.475 und 46.425 Euro
44.475 €
Listenpreis ab
560 km
Reichweite bis (WLTP)
200 kW
DC-Ladeleistung max.
1.500 kg
Anhängelast bis
Mazda 6e
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
TakumiBatteriekapazität 78 kWh (LFP, Datenblatt 77,94 kWh), ohne Angabe brutto oder nutzbar. Werte laut Preisliste vorläufig, Homologation nicht abgeschlossen44.475 €-560 km16,1 kWh190 kWHeck7,3 s200 kW24 min1.500 kg
Homura PlusBatteriekapazität 78 kWh (LFP, Datenblatt 77,94 kWh), ohne Angabe brutto oder nutzbar. Werte laut Preisliste vorläufig, Homologation nicht abgeschlossen46.425 €-560 km16,1 kWh190 kWHeck7,3 s200 kW24 min1.500 kg
Takumi PlusBatteriekapazität 78 kWh (LFP, Datenblatt 77,94 kWh), ohne Angabe brutto oder nutzbar. Werte laut Preisliste vorläufig, Homologation nicht abgeschlossen46.425 €-560 km16,1 kWh190 kWHeck7,3 s200 kW24 min1.500 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Mazda Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP.

Der Mazda 6e mit neuer Batterie

Der 6e ist eine 4,92 Meter lange Limousine mit Fließheck, großer Heckklappe und Heckantrieb mit 190 kW. Entwickelt hat Mazda ihn mit Changan, gebaut wird er in China. Mit dem Modelljahr 2027 hat Mazda Austria das Angebot vereinfacht: Statt Standard Range mit 68,8 kWh und Long Range mit 80 kWh gibt es nur noch eine LFP-Batterie mit 78 kWh. Sie kommt nach WLTP 560 km weit, in der Stadt 703 km, und verbraucht 16,1 kWh je 100 km.

Die alte Preisliste nannte 43.475 Euro für den Takumi mit 68,8 kWh und 479 km und 45.075 Euro für den Long Range mit 552 km. Der neue Takumi kostet 44.475 Euro, also 1.000 Euro mehr als die kleine und 600 Euro weniger als die große Batterie von früher. Vor allem lädt er schneller: Die Long Range schaffte nur 90 kW, die neue Batterie bis zu 200 kW. Mazda nennt alle Werte der neuen Version noch als vorläufig, die Homologation war bei Erstellung der Preisliste nicht abgeschlossen.

Welche Version sich lohnt

Alle drei Ausstattungen haben denselben Antrieb, dieselbe Batterie und 19-Zoll-Felgen. Der Takumi um 44.475 Euro hat Panorama-Glasdach, Kunstlederbezüge („Maztex“), elektrisch verstellbaren Fahrersitz, Sitzheizung und Sitzbelüftung vorn, Lenkradheizung, Head-up-Display mit Augmented Reality, 14,6-Zoll-Bildschirm, Sony-Soundsystem mit 14 Lautsprechern, 360-Grad-Kamera, adaptiven Tempomat mit Stauassistent, elektrische Heckklappe, ausfahrenden Heckspoiler und Wärmepumpe.

Takumi Plus und Homura Plus kosten je 1.950 Euro mehr. Beide bringen Sitzbezüge aus Nappaleder und Velours, Armaturenbrett in Wildlederoptik und eine elektrische Sonnenblende für das Glasdach. Der Takumi Plus hat Dekor in Holzoptik und Leder in Hellbraun oder Beige, der Homura Plus schwarzes Leder mit roten Nähten und schwarze Zierteile an Schwellern und Radläufen.

Der Takumi ist die beste Wahl, weil die Aufpreise nur Material und Optik betreffen. Wer das Auto im Sommer oft in der Sonne parkt, sollte über einen Plus nachdenken: Beim Takumi ist das Glasdach nur getönt, eine Blende gibt es nicht.

Was die Tests sagen

Der ADAC hat den 6e 258 Takumi Plus mit der früheren 68,8-kWh-Batterie getestet und die Note 1,9 vergeben. Er verbrauchte 18,5 kWh je 100 km und kam 420 km weit, nach WLTP waren es 479 km. An der Schnellladesäule erreichte er bis zu 157 kW, im Schnitt 123 kW, von 10 auf 80 Prozent dauerte es 28 Minuten. Der Bremsweg aus 100 km/h lag bei 32,8 Metern.

Gelobt werden der edle, gut verarbeitete Innenraum, der Federungskomfort, die umfangreiche Serienausstattung und die lange Garantie. Kritik gibt es für die Bedienung: Selbst der Scheibenwischer wird über den Bildschirm gesteuert, einen Hebel gibt es nicht. Dazu kommen der kleine Kofferraum, die automatisch ausfahrenden Türgriffe, die laut ADAC Rettungskräften den Zugang erschweren können, und kleinere Verarbeitungsmängel.

Das Fachmedium electrive fuhr den Takumi mit 68,8 kWh rund 2.500 km und kam auf 16,8 kWh je 100 km. Die Ladeleistung schwankte stark mit der Batterietemperatur, eine automatische Vorkonditionierung vor dem Schnellladen fehlte. Ein Test der neuen 78-kWh-Batterie liegt noch nicht vor.

Kofferraum und Anhänger

Mazda nennt 337 Liter Kofferraum, bis zum Dach 466 Liter. Mit umgeklappter Rückbank sind es 678 Liter, bis zum Dach 1.074 Liter. Der ADAC hat 345 Liter und umgeklappt 785 Liter gemessen. Unter der Fronthaube liegt ein Fach mit 72 Litern, etwa für das Ladekabel.

Der 6e darf gebremst 1.500 kg und ungebremst 750 kg ziehen, die Stützlast beträgt 75 kg. Hinten bietet er 921 mm Beinfreiheit, der Wendekreis beträgt 11,6 Meter.

Laden, Steuer und Strom

An der Schnellladesäule lädt der 6e mit bis zu 200 kW, laut Mazda in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent und in 15 Minuten von 30 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox dauert eine volle Ladung rund 8 Stunden.

Mazda nennt eine 30-Minuten-Leistung von 100 kW, das Leergewicht von 2.090 kg enthält den Fahrer. Damit kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 42 Euro im Monat. Mit dem WLTP-Verbrauch von 16,1 kWh kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 600 Euro, mit dem ADAC-Verbrauch der Vorversion rund 690 Euro.

Die Neuwagengarantie beträgt 6 Jahre oder 150.000 km, auf die Batterie 8 Jahre oder 160.000 km bei mindestens 70 Prozent Kapazität.

Mazda 6e oder die Konkurrenz

Das Tesla Model 3 Premium mit Heckantrieb kostet 45.970 Euro und kommt 750 km weit, zieht aber nur 1.000 kg. Der Hyundai Ioniq 6 mit 63 kWh beginnt bei 45.990 Euro mit 521 km und 401 Litern Kofferraum. Der XPENG P7+ mit Heckantrieb kostet 47.600 Euro bei 455 km, hat aber 573 Liter Kofferraum. Der Mercedes CLA 200 elektrisch kostet 49.950 Euro und schafft 541 km.

Für den Mazda sprechen der Innenraum, die volle Serienausstattung schon im Takumi, die 1.500 kg Anhängelast und die Garantie von 6 Jahren. Gegen ihn sprechen der kleine Kofferraum und die Bedienung über den Bildschirm.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der 6e sachbezugsfrei. Alle Versionen kosten zwischen 40.000 und 80.000 Euro brutto, der Vorsteuerabzug ist laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Unterhalt: Versicherungssteuer und Strom

VarianteNenndauerleistungEigengewichtVersicherungssteuer je Monatje JahrStrom je 100 km
Takumi100 kW2.015 kg41,70 €500,40 €4,03 €
Homura Plus100 kW2.015 kg41,70 €500,40 €4,03 €
Takumi Plus100 kW2.015 kg41,70 €500,40 €4,03 €

Motorbezogene Versicherungssteuer nach § 6 Abs. 1 Z 2 lit. a Versicherungssteuergesetz, berechnet aus der Nenndauerleistung laut Preisliste und dem Eigengewicht (Leergewicht laut Preisliste ohne 75 kg Fahrer), ohne Sonderausstattung. Maßgeblich sind die Werte im Zulassungsschein. Strom: WLTP-Verbrauch bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom, ohne Ladeverluste.

Reichweite im Segment Limousine

  • Mercedes-Benz CLA elektrisch
    791 km
  • Audi A6 Sportback e-tron
    776 km
  • Mercedes-Benz C-Klasse elektrisch
    753 km
  • Tesla Model 3
    750 km
  • Volkswagen ID.7
    709 km
  • Volvo ES90
    706 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Technische Daten

Batterie und Laden

Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
200 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 24 min
Wärmepumpe
Serie
Batteriegarantie
8 Jahre / 160.000 km (70 % Kapazität)
Fahrzeuggarantie
6 Jahre / 150.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.921 / 1.890 / 1.491 mm
Radstand
2.895 mm
Kofferraum
337 bis 1.074 l
Frunk
72 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 2.090 kg
Anhängelast gebremst
bis 1.500 kg

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite, Herstellerseite. Abgerufen September 2026.

Häufige Fragen zum Mazda 6e

Was kostet der Mazda 6e in Österreich?

Laut Preisliste vom 1. September 2026 kostet der Takumi 44.475 Euro, Takumi Plus und Homura Plus kosten je 46.425 Euro. Nur Crystal White Pearl ist ohne Aufpreis, die übrigen Lacke kosten 850 bis 1.150 Euro.

Was ist neu am Mazda 6e 2027?

Statt zwei Batterien mit 68,8 und 80 kWh gibt es nur noch eine LFP-Batterie mit 78 kWh. Damit kommt er 560 km weit und lädt mit bis zu 200 kW in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die alte Long Range mit 80 kWh lud nur mit 90 kW.

Welcher Mazda 6e lohnt sich?

Der Takumi um 44.475 Euro. Er hat dieselbe Technik wie die Plus-Versionen und schon Panoramadach, Head-up-Display, Sony-Soundsystem, Sitzbelüftung und 360-Grad-Kamera. Die Plus-Versionen bringen für 1.950 Euro Nappaleder und eine elektrische Sonnenblende für das Glasdach.

Wie weit kommt der Mazda 6e wirklich?

Der ADAC hat die Vorversion mit 68,8 kWh getestet: 18,5 kWh je 100 km und 420 km Reichweite bei 479 km nach WLTP. Für die neue 78-kWh-Batterie liegt noch kein Test vor.

Wie groß ist der Kofferraum des Mazda 6e?

337 Liter, bis zum Dach 466 Liter, mit umgeklappter Rückbank 678 bis 1.074 Liter. Dazu kommen 72 Liter unter der Fronthaube. Für 4,92 Meter Länge ist das wenig, das kritisiert auch der ADAC.

Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim Mazda 6e?

Mazda nennt eine 30-Minuten-Leistung von 100 kW, das Leergewicht von 2.090 kg enthält den Fahrer. Die motorbezogene Versicherungssteuer kostet damit rund 42 Euro im Monat.

Darf der Mazda 6e einen Anhänger ziehen?

Ja, gebremst 1.500 kg und ungebremst 750 kg, die Stützlast beträgt 75 kg.

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