Toyota bZ4X Touring

Kombi-SUV mit 4,83 Metern, 669 Litern Kofferraum und 212 mm Bodenfreiheit, Listenpreise von 50.490 bis 58.190 Euro
50.490 €
Listenpreis ab
591 km
Reichweite bis (WLTP)
150 kW
DC-Ladeleistung max.
1.500 kg
Anhängelast bis
Toyota bZ4X Touring
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Teamplayer 74,7 kWh50.490 €74,7 kWh591 km14,0 kWh165 kWFront7,3 s150 kW28 min750 kg
Teamplayer 74,7 kWh AWDAnhängelast 1.500 kg und AC 22 kW laut technischen Daten (Allrad), in der Ausstattungsübersicht als Merkmale der Lounge geführt53.890 €74,7 kWh528 km15,3 kWh280 kWAllrad4,5 s150 kW28 min1.500 kg
Lounge 74,7 kWh AWD58.190 €74,7 kWh479 km16,6 kWh280 kWAllrad4,5 s150 kW28 min1.500 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Toyota Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.

Der bZ4X als Langversion

Der bZ4X Touring ist 4,83 Meter lang, 14 cm mehr als der bZ4X, bei gleichem Radstand von 2,85 Metern. Der Kofferraum fasst 669 statt 452 Liter. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit mit 212 mm und eine etwas größere Batterie mit 74,7 kWh brutto und 71 kWh nutzbar. Es gibt den Teamplayer mit Frontantrieb und 165 kW sowie Teamplayer und Lounge mit Allrad und zwei Motoren mit je 165 kW, zusammen 280 kW.

Nach WLTP kommt der Frontantrieb 591 km weit, der Allrad 528 km und die Lounge auf 20-Zoll-Rädern 479 km. Die Preisliste vom September 2026 nennt 50.490 bis 58.190 Euro. Auf der Website wirbt Toyota mit einem Einstiegspreis von 44.490 Euro, 6.000 Euro unter der Liste.

Welche Version sich lohnt

Der Teamplayer mit Frontantrieb um 50.490 Euro ist die beste Wahl. Er hat 18-Zoll-Räder, Matrix-LED-Scheinwerfer, 360-Grad-Kamera, Sitz- und Lenkradheizung, 14-Zoll-Bildschirm, zwei induktive Handy-Ladeschalen, elektrische Heckklappe, Wärmepumpe und Batterievorkonditionierung.

Der Allrad kostet 3.400 Euro mehr und macht den Touring schnell: 4,5 statt 7,3 Sekunden auf 100 km/h und 180 statt 160 km/h Spitze. Er hat einen X-Mode mit Grip-Control für Schnee und Matsch und zieht laut technischen Daten 1.500 statt 750 kg, kostet aber 63 km Reichweite. In der Ausstattungsübersicht führt Toyota die 1.500 kg und das 22-kW-Ladegerät allerdings als Merkmale der Lounge. Wer den Teamplayer mit Allrad für einen Anhänger kauft, sollte sich die Anhängelast beim Händler bestätigen lassen.

Die Lounge um 58.190 Euro bringt 20-Zoll-Räder, Panoramadach, Kunstlederbezüge, elektrische Sitze mit Memory, Sitzbelüftung vorn, Sitzheizung hinten, digitalen Innenspiegel, Spurwechselassistent und Kreuzungsassistent. Die großen Räder kosten weitere 49 km Reichweite.

Was die Tests sagen

InsideEVs fuhr den Frontantrieb auf 18-Zoll-Rädern. Auf Landstraßen lag der Verbrauch nahe am WLTP-Wert von 14,0 kWh, für die Autobahn nennt Toyota 19,3 kWh, das reicht rechnerisch für rund 420 km. Gelobt werden der große Kofferraum, das agile Fahrverhalten, der Federungskomfort und die hochwertigen Oberflächen. Kritik gibt es für die schwache Rekuperation ohne echtes Ein-Pedal-Fahren, die nur einfach geteilte Rücklehne ohne Durchlade, die fehlende Fußsteuerung der Heckklappe und die Sprachsteuerung.

Die Auto Zeitung fuhr den Allrad auf 20-Zoll-Rädern und kam nach gut 80 km auf 21,7 kWh je 100 km. Gelobt werden Platz, Verarbeitung, Federung und die Geländefähigkeiten, kritisiert das unübersichtliche Kombiinstrument.

Kofferraum und Anhänger

Toyota nennt 669 Liter bis zur Abdeckung. Laut InsideEVs sind es umgeklappt bis 1.718 Liter, bei aufrechter Rückbank ist der Kofferraum 1,04 Meter lang und 1,60 Meter breit, umgeklappt entsteht eine rund 2 Meter lange Ladefläche. Die Rücklehne ist 60:40 geteilt.

Mit Frontantrieb darf der Touring 750 kg ziehen bei 75 kg Stützlast, mit Allrad laut technischen Daten 1.500 kg bei 150 kg Stützlast. Die Dachlast beträgt 80 kg. Die Bodenfreiheit beträgt 212 mm, die Böschungswinkel 17,3 und 21,1 Grad. Der Wendekreis ist mit 12,2 Metern groß.

Laden, Steuer und Strom

An der Schnellladesäule lädt der Touring mit bis zu 150 kW, laut Toyota in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox dauert es von 10 auf 100 Prozent rund 7 Stunden, mit 22 kW rund 3,5 Stunden.

Die Touring-Preisliste nennt keine Nenndauerleistung, damit lässt sich die Versicherungssteuer nicht genau angeben. Maßgeblich ist der Wert im Zulassungsschein. Das Leergewicht liegt bei 1.900 bis 1.990 kg mit Frontantrieb und 2.000 bis 2.100 kg mit Allrad. Mit dem WLTP-Verbrauch des Frontantriebs von 14,0 kWh kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 530 Euro, mit dem Testverbrauch des Allrads rund 810 Euro.

Die Garantie beträgt 3 Jahre oder 100.000 km, auf den Elektroantrieb 5 Jahre und auf die Batterie 8 Jahre oder 160.000 km. Mit Service in der Toyota-Werkstatt verlängert Toyota Relax auf bis zu 10 Jahre.

bZ4X Touring oder die Konkurrenz

Der Subaru e-Outback mit Allrad kostet als Hikari 53.400 Euro, kommt 523 km weit, hat 609 Liter Kofferraum und zieht 1.500 kg. Der VW ID.7 Tourer beginnt bei 53.290 Euro mit 463 km und 605 Litern. Der Kia EV5 Air um 45.590 Euro schafft 530 km mit 566 Litern und zieht 1.200 kg. Der Škoda Enyaq hat 585 Liter und zieht als 85 2.000 kg.

Von diesen hat der bZ4X Touring den größten Kofferraum, der Teamplayer kommt mit Frontantrieb weiter als e-Outback, ID.7 Tourer Pure und EV5. Gegen ihn sprechen die 750 kg Anhängelast mit Frontantrieb und der große Wendekreis.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der bZ4X Touring sachbezugsfrei. Alle Versionen kosten zwischen 40.000 und 80.000 Euro brutto, der Vorsteuerabzug ist laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Reichweite im Segment SUV

  • Volvo EX60
    810 km
  • BMW iX3
    754 km
  • DS Automobiles N°8
    749 km
  • DS Automobiles N°7
    736 km
  • BMW iX
    701 km
  • Opel Grandland Electric
    694 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Was 100 Kilometer kosten

Mit dem WLTP-Verbrauch von 14,0 kWh je 100 km kostet die Variante Teamplayer 74,7 kWh bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 3,50 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 8,40 Euro.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
74,7 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 22 kW
DC-Laden max.
150 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 28 min
Wärmepumpe
Serie
Batteriegarantie
8 Jahre / 160.000 km
Fahrzeuggarantie
3 Jahre / 100.000 km, EV-Hauptkomponenten 5 Jahre / 100.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.830 / 1.860 / 1.675 mm
Radstand
2.850 mm
Kofferraum
669 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 1.900 kg
Anhängelast gebremst
bis 1.500 kg
Markteinführung
2026

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen September 2026.

Häufige Fragen zum Toyota bZ4X Touring

Was kostet der Toyota bZ4X Touring in Österreich?

Laut Preisliste vom September 2026 kostet der Teamplayer mit Frontantrieb 50.490 Euro, mit Allrad 53.890 Euro. Die Lounge gibt es nur mit Allrad um 58.190 Euro. Auf der Website wirbt Toyota mit 44.490 Euro, 6.000 Euro unter dem Listenpreis.

Was unterscheidet den bZ4X Touring vom bZ4X?

Er ist 14 cm länger, hat 669 statt 452 Liter Kofferraum, eine etwas größere Batterie mit 71 statt 69 kWh nutzbar und 212 statt 201 mm Bodenfreiheit. Der Allrad leistet 280 statt 252 kW. Mit Frontantrieb kostet er 3.300 Euro mehr als der bZ4X Active Drive und kommt 22 km weiter.

Welcher bZ4X Touring lohnt sich?

Der Teamplayer mit Frontantrieb um 50.490 Euro. Er kommt 591 km weit und hat schon 360-Grad-Kamera, Matrix-LED-Licht, Sitz- und Lenkradheizung und elektrische Heckklappe. Den Allrad braucht nur, wer mehr als 750 kg ziehen oder ins Gelände will.

Wie groß ist der Kofferraum?

Toyota nennt 669 Liter bis zur Abdeckung. Laut InsideEVs sind es umgeklappt bis 1.718 Liter, die Ladefläche ist dann rund 2 Meter lang, genug zum Übernachten zu zweit.

Wie viel darf der bZ4X Touring ziehen?

Mit Frontantrieb nur 750 kg. Laut technischen Daten zieht der Allrad 1.500 kg bei 150 kg Stützlast.

Wie schnell lädt der bZ4X Touring?

Mit bis zu 150 kW, laut Toyota in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox dauert es von 10 auf 100 Prozent rund 7 Stunden, mit 22 kW rund 3,5 Stunden.

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