Vom Klein-SUV bis zum Dreireiher
Fast zwei von drei neuen Elektroautos in Österreich sind SUV. Laut VCÖ waren es 2024 65 Prozent der Neuzulassungen. Der Begriff deckt dabei sehr verschiedene Autos ab: vom Leapmotor B03X mit 4,27 Metern bis zum Kia EV9 mit über 5 Metern und sieben Sitzen.
Klein-SUV beginnen beim B03X Life Pro um 24.990 Euro, der aber nur 292 km weit kommt. Am weitesten fährt in dieser Klasse der Kia EV2 mit 61-kWh-Batterie: 453 km ab 34.090 Euro. Bei den Kompakt-SUV liegen Opel Frontera Electric um 28.890 Euro und Leapmotor B10 um 29.990 Euro als einzige unter 30.000 Euro. Mittelgroße SUV starten mit dem Leapmotor C10 um 39.990 Euro und dem Tesla Model Y um 41.970 Euro.
Reichweite: 700 km unter 50.000 Euro
Den Rekord hält der Volvo EX60 P12 AWD mit 810 km ab 72.490 Euro, noch mit vorläufigen Werten. Der BMW iX3 50 xDrive kommt auf 754 km um 70.900 Euro.
Viel Reichweite gibt es aber deutlich billiger. Der Peugeot E-3008 Long Range Allure Plus schafft um 48.700 Euro bis zu 701 km. Das sind 69 Euro Listenpreis je Kilometer, der niedrigste Wert aller Elektro-SUV. Der Renault Scénic long range kommt um 46.490 Euro auf 642 km, der Toyota C-HR+ Teamplayer 77 kWh um 45.390 Euro auf 607 km.
Laden in 12 Minuten
Die schnellsten Lader kommen von XPENG. Der G6 lädt mit bis zu 451 kW in 12 Minuten von 10 auf 80 Prozent, schon die Standard-Range-Version um 43.600 Euro mit 382 kW. Am anderen Ende steht der Toyota Urban Cruiser mit 67 kW und 45 Minuten.
Anhänger: 1.500 kg ab 36.600 Euro
Für 1.500 kg Anhängelast reicht der XPENG L03 ab 36.600 Euro, der Tesla Model Y zieht 1.600 kg ab 41.970 Euro. 2.000 kg schafft der Ford Explorer Select Extended Range ab 48.100 Euro. Die Höchstwerte liegen bei 2.400 kg im Volvo EX60 mit Allrad, 2.500 kg in Kia EV9 und Porsche Macan und 3.000 kg im Porsche Cayenne Electric.
Oft hängt die Anhängelast an der Batterie. Der Škoda Elroq mit 60-kWh-Batterie darf 1.000 kg ziehen, mit 85 kWh 1.800 kg. Bei den Klein-SUV ist ein Anhänger oft gar nicht vorgesehen: Jeep Avenger, Fiat 600, Peugeot E-2008, Alfa Romeo Junior und DS 3 haben keine Anhängelast. Am meisten zieht in dieser Klasse der Škoda Epiq mit 55-kWh-Batterie, 1.200 kg.
Sieben Sitze
Der günstigste Siebensitzer ist der Peugeot E-5008 ab 44.850 Euro, mit bis zu 506 km Reichweite. Der Škoda Peaq hat serienmäßig fünf Sitze, mit dem 7-Sitzer-Paket um 1.041,60 Euro kostet er ab 51.021,60 Euro. Er hat mit 935 Litern auch den größten Kofferraum aller Elektro-SUV.
Die großen Dreireiher mit über 5 Metern Länge kosten deutlich mehr: Kia EV9 ab 69.990 Euro, Hyundai Ioniq 9 ab 70.990 Euro und Volvo EX90 ab 84.100 Euro. Alle drei gibt es in einzelnen Ausstattungen auch als Sechssitzer.
Allrad ab 39.990 Euro
Das günstigste Elektro-SUV mit Allrad ist der Suzuki e Vitara ALLGRIP-e shine um 39.990 Euro, gefolgt vom baugleichen Toyota Urban Cruiser Teamplayer AWD um 40.990 Euro. Der zweite Motor kostet bei gleicher Ausstattung meist 2.000 bis 4.000 Euro Aufpreis: 1.700 Euro beim Toyota bZ4X Active Drive, 2.600 Euro beim Škoda Elroq Selection 85x, 3.000 Euro beim Tesla Model Y Premium Maximale Reichweite und 4.000 Euro beim Kia EV9 Earth. Teurer sind MINI Countryman mit 5.000 Euro und Ford Mustang Mach-E mit 6.000 Euro.
Die Reichweite sinkt mit Allrad nicht immer. Das Model Y Premium kommt mit Allrad auf 622 km, mit Hinterradantrieb auf 603 km.