Ein Elektroauto in fünf Ausstattungen
Alfa Romeo wird in Österreich von FCA Austria in Wien vertrieben, wie Fiat und Jeep. Elektrisch gibt es nur den Junior Elettrica, ein kleines SUV mit 4,17 Metern und 400 Litern Kofferraum. Den Junior gibt es auch als Mild-Hybrid, laut ADAC kostet die Elektroversion rund 10.000 Euro mehr.
| Ausstattung | Listenpreis | Leistung | Reichweite WLTP |
|---|---|---|---|
| Junior | 39.900 € | 115 kW | 410 km |
| Sprint | 41.400 € | 115 kW | 410 km |
| Ti | 42.900 € | 115 kW | 410 km |
| Sport Speciale | 44.400 € | 115 kW | 410 km |
| Veloce | 48.900 € | 207 kW | 334 km |
Alle Versionen laden mit bis zu 100 kW Gleichstrom. Der Junior liegt mit 39.900 Euro knapp unter der Grenze von 40.000 Euro für den vollen Vorsteuerabzug, alle anderen Ausstattungen darüber.
Welche Version sich lohnt
Die Technik ist bis zum Sport Speciale gleich, die teureren Ausstattungen bringen mehr Komfort und Optik. Wer sparsam fahren und den vollen Vorsteuerabzug nutzen will, nimmt den Junior. Der Veloce um 48.900 Euro hat 207 kW, kommt aber 76 km weniger weit und kostet deutlich mehr Versicherungssteuer: rund 31 statt 16 Euro im Monat, weil seine Nenndauerleistung mit 105 kW höher ist.
Im ADAC-Test
Der ADAC testete den Elettrica mit 115 kW als Speciale und vergab die Note 2,2. Im Ecotest verbrauchte er 16,5 kWh je 100 km und kam rund 335 km weit, mit fünf Sternen. Den Kofferraum maß der ADAC mit 295 Litern, umgeklappt 685 Liter.
Konkurrenz im eigenen Konzern
Der Junior steht im Stellantis-Konzern neben dem Jeep Avenger Elektro ab 36.600 Euro, dem Peugeot E-2008 ab 34.160 Euro und dem Opel Mokka Electric ab 35.790 Euro, alle mit 115 kW und rund 400 km. Der Alfa ist der teuerste davon. Einen Anhänger darf keiner der vier ziehen.
