Cupra Elektroautos in Österreich

Kompakter Born mit Heckantrieb und kleiner Raval mit Frontantrieb, Listenpreise von 30.900 bis 50.500 Euro

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Modelle mit 6 Varianten
30.900 €
Listenpreis der günstigsten Variante
629 km
größte Reichweite nach WLTP
183 kW
höchste Ladeleistung an der Schnellladesäule

Cupra Elektroautos im Überblick

Alle Cupra-Modelle und Varianten im Vergleich

2 Modelle 6 Varianten

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Zum Nebeneinander-Vergleich auswählenVariante
Cupra RavalKleinwagen3 Variantenab 30.900 €
PLUS 37 kWhFrontantrieb30.900 €328 km38,5 kWh13,8 kWh88 kW23 min99 kW500 kg
ENDURANCE 52 kWhFrontantrieb35.900 €446 km55,0 kWh13,6 kWh105 kW24 min155 kW1.200 kg
VZ 52 kWhFrontantrieb40.400 €387 km55,0 kWh15,8 kWh105 kW24 min166 kW1.200 kg
Cupra BornKompakt3 Variantenab 39.900 €
PLUS 58 kWhHeckantrieb39.900 €484 km61,0 kWh14,2 kWh105 kW26 min140 kWkeine
ENDURANCE 79 kWhHeckantrieb45.500 €627 km84,0 kWh14,4 kWh183 kW29 min170 kWkeine
VZ 79 kWhHeckantrieb50.500 €629 km84,0 kWh14,2 kWh183 kW29 min240 kWkeine

Listenpreise inkl. MwSt. laut österreichischer Preisliste oder Konfigurator des Herstellers, Stand siehe Modellseite. Verbrauch in kWh je 100 km nach WLTP. Laden: maximale DC-Ladeleistung und Dauer von 10 auf 80 Prozent laut Hersteller. Batterie brutto, sonst nutzbar. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert. Pflichtkosten wie Auslieferungspauschale oder Österreich-Paket stehen unter dem Preis. Strom je 100 km im Nebeneinander-Vergleich bei 25 Cent pro kWh Haushaltsstrom.

Welche Elektroautos es von Cupra gibt

Cupra wird in Österreich wie Škoda von der Porsche Austria in Salzburg vertrieben. Elektrisch gibt es drei Modelle: den Kleinwagen Raval, den Kompaktwagen Born und das SUV Tavascan.

Modell Bauform Länge Listenpreis ab Reichweite bis Anhängelast bis
Raval Kleinwagen, Frontantrieb 4,05 m 30.900 € 446 km 1.200 kg
Born Kompakt, Heckantrieb 4,34 m 39.900 € 629 km keine

Beide haben einen Zwilling bei Volkswagen. Der Born ist laut ADAC die Zwillingsschwester des ID.3 und teilt mit ihm Plattform, Batterien und Karosserieteile. Der Raval läuft seit Juni 2026 im Werk Martorell zusammen mit dem VW ID. Polo vom Band, Karosserie und Ausstattung sind eigenständig.

Welcher Cupra zu wem passt

Für die meisten ist der Raval Endurance um 35.900 Euro die richtige Wahl. Er hat 52 kWh, 155 kW und 446 km, lädt in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent und zieht 1.200 kg, mehr als die meisten Elektro-Kleinwagen. Mit 441 Litern hat er sogar mehr Kofferraum als der längere Born mit 385 Litern.

Wer oft weit fährt, nimmt den Born Endurance um 45.500 Euro. Für 5.600 Euro mehr als der PLUS gibt es 79 kWh, 627 km und 183 statt 105 kW Ladeleistung. Einen Anhänger darf er nicht ziehen, wer einen braucht, ist beim Raval oder bei der Konkurrenz besser aufgehoben. Die Sportversionen Raval VZ und Born VZ bringen mehr Leistung, aber kaum mehr Reichweite und kein schnelleres Laden.

Was Cupra-Elektroautos kosten

Die Preisliste vom 6. November 2026 nennt für den Raval 30.900 bis 40.400 Euro und für den Born 39.900 bis 50.500 Euro, inklusive NoVA, 20 Prozent Umsatzsteuer und Fracht. Gegenüber der Liste von Anfang November sind die Preise um 500 bis 1.500 Euro gestiegen, am stärksten beim Born PLUS.

Unter 40.000 Euro brutto, der Grenze für den vollen Vorsteuerabzug, liegen der Raval PLUS und Endurance und knapp der Born PLUS um 39.900 Euro. Der Raval VZ um 40.400 Euro liegt jetzt knapp darüber, bei ihm und den übrigen Born ist die abziehbare Vorsteuer auf 6.667 Euro begrenzt.

Gegenüber den VW-Zwillingen ist Cupra meist etwas teurer. Der Raval kostet bei vergleichbarer Leistung 910 bis 2.110 Euro mehr als der ID. Polo, der Born Endurance 510 Euro mehr als der ID.3 Life mit 79 kWh. Nur der Born PLUS ist günstiger als der ID.3 Life mit 58 kWh um 40.790 Euro.

Der Tavascan

Den Tavascan führt die österreichische Preisliste vom November 2026 mit neun Versionen in den Linien Base, Drive, Adrenaline und Extreme. Die Preise reichen von 45.400 Euro für den Base mit 58 kWh und 140 kW bis 67.900 Euro für den VZ Extreme mit 250 kW und Allrad. Mit 77 kWh und 210 kW kostet er als Base 49.900 Euro. Eine österreichische Produktinfo mit Reichweite und Technik gibt es für die neuen Versionen noch nicht, die Angaben zur Reichweite auf der Website widersprechen sich.

Wie gut Cupra-Elektroautos in Tests abschneiden

Den Born VZ hat der ADAC getestet und die Note 1,8 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 17,8 kWh je 100 km und kam rund 475 km weit. Gelobt werden Platz, Effizienz und Fahreigenschaften, kritisiert der Innenraum aus hartem Kunststoff und die Touchflächen am Lenkrad.

Den Raval Endurance hat Vision Mobility im Herbst 2026 gefahren. Er verbrauchte im Schnitt 18,3 kWh je 100 km und kam bei rund 10 Grad auf der Autobahn etwa 300 km weit. Gelobt werden Fahrwerk, Dämmung und Platz für vier Erwachsene, kritisiert Verbrauch, Ladeleistung und Preis.

Batterien, Laden und Wärmepumpe

Die Einstiegsversionen fahren mit LFP-Zellen: der Raval PLUS mit 37 kWh und der Born PLUS mit 58 kWh. Raval Endurance und VZ haben 52 kWh, Born Endurance und VZ 79 kWh mit NMC-Zellen. Der Raval lädt mit bis zu 88 oder 105 kW in 23 bis 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent, der Born mit 105 oder 183 kW in 26 bis 29 Minuten.

Die Wärmepumpe ist bei beiden Modellen nicht Serie. Sie kostet beim Born 1.075 Euro und beim Raval 950 Euro, für österreichische Winter sollten Sie sie mitbestellen. Beim Raval kostet der Endurance mit Wärmepumpe, BASE-Paket und Navigation 38.055 Euro.

Garantie, Platz und Anhänger

Für den Raval nennt Cupra 5 Jahre oder 100.000 km Garantie auf das Fahrzeug und für beide Modelle 8 Jahre oder 160.000 km auf die Batterie. Kia und MG geben 7 Jahre, Renault 3 Jahre.

Der Born fasst laut Cupra 385 Liter, der ADAC hat bis zur Abdeckung 315 Liter gemessen, und darf keinen Anhänger ziehen. Der Raval hat 441 Liter Kofferraum und zieht mit 52 kWh 1.200 kg, mit 37 kWh 500 kg, bei 75 kg Stützlast.

Formentor, Leon und Seat elektrisch

Formentor, Leon und Terramar gibt es laut den österreichischen Preislisten mit Verbrennungsmotor und als e-HYBRID, das ist ein Plug-in-Hybrid. Seat selbst bietet in Österreich kein Elektroauto an, die Elektromodelle der Marke laufen unter Cupra.

Häufige Fragen zu Cupra Elektroautos

Welche Elektroautos gibt es von Cupra in Österreich?

Den Kleinwagen Raval, den Kompaktwagen Born und das SUV Tavascan. Raval und Born haben je drei Versionen, den Tavascan führt die Preisliste vom November 2026 mit neun Versionen ab 45.400 Euro.

Was kostet ein Cupra-Elektroauto?

Laut Preisliste vom 6. November 2026 kostet der Raval 30.900 bis 40.400 Euro, der Born 39.900 bis 50.500 Euro und der Tavascan 45.400 bis 67.900 Euro. Die Preise enthalten NoVA, 20 Prozent Umsatzsteuer und Fracht.

Ist der Cupra Born ein VW ID.3?

Technisch fast. Der ADAC nennt den Born die Zwillingsschwester des ID.3, beide teilen Plattform, Batterien und Karosserieteile wie die Türen. Mit 79 kWh kostet der Born Endurance 45.500 Euro, der ID.3 Life 44.990 Euro. Ebenso eng verwandt sind Raval und VW ID. Polo.

Darf der Cupra Born einen Anhänger ziehen?

Nein, eine Anhängelast ist nicht zugelassen. Für 430 Euro gibt es eine Anhängevorrichtung nur für Fahrradträger mit 75 kg Stützlast. Der Raval mit 52 kWh darf dagegen 1.200 kg ziehen.

Gibt es den Formentor oder Leon als Elektroauto?

Nein. Formentor, Leon und Terramar gibt es laut den österreichischen Preislisten mit Benzinmotor und als e-HYBRID, also als Plug-in-Hybrid. Vollelektrisch sind nur Raval, Born und Tavascan.

Hat Cupra eine Wärmepumpe serienmäßig?

Nein. Beim Born kostet sie 1.075 Euro Aufpreis, beim Raval 950 Euro. Für österreichische Winter lohnt sich die Bestellung.