Cupra Raval

Varianten und Preise in Österreich
| Variante | Listenpreis | Batterie | Reichweite | Verbrauch | Leistung | Antrieb | 0 bis 100 | DC max | 10 bis 80 % | Anhängelast |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PLUS 37 kWhLFP-Batterie. Verbrauch laut Produktinfo 13,8 bis 19,9 kWh/100 km, hier der zur WLTP-Reichweite passende untere Wert | 30.900 € | 38,5 kWh | 328 km | 13,8 kWh | 99 kW | Front | 9,5 s | 88 kW | 23 min | 500 kg |
| ENDURANCE 52 kWhNMC-Batterie. Verbrauch laut Produktinfo 13,6 bis 19,2 kWh/100 km, hier der zur WLTP-Reichweite passende untere Wert | 35.900 € | 55,0 kWh | 446 km | 13,6 kWh | 155 kW | Front | 7,1 s | 105 kW | 24 min | 1.200 kg |
| VZ 52 kWhNMC-Batterie. Verbrauch laut Produktinfo 15,8 bis 19,6 kWh/100 km, hier der zur WLTP-Reichweite passende untere Wert | 40.400 € | 55,0 kWh | 387 km | 15,8 kWh | 166 kW | Front | 6,8 s | 105 kW | 24 min | 1.200 kg |
Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Cupra Österreich, Stand November 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP.
Der sportliche Bruder des ID. Polo
Der Raval ist der kleinste Elektro-Cupra, 4,05 Meter lang, mit Frontantrieb und 441 Litern Kofferraum, mehr als im längeren Cupra Born mit 385 Litern. Er läuft seit Juni 2026 im Seat-Werk Martorell zusammen mit dem VW ID. Polo vom Band. Laut electrive teilen sich beide die Plattform, Karosserie und Markenauftritt sind eigenständig.
Die Preisliste vom 4. November 2026 nennt drei Versionen: den PLUS mit 37-kWh-LFP-Batterie und 99 kW, den ENDURANCE mit 52 kWh NMC-Batterie und 155 kW und den VZ mit derselben Batterie und 166 kW.
Welche Version sich lohnt
Der PLUS um 30.900 Euro kommt 328 km weit, lädt mit bis zu 88 kW und darf nur 500 kg ziehen. Für die Stadt reicht das.
Der ENDURANCE um 35.900 Euro ist der beste Raval. Für 5.000 Euro mehr gibt es die große Batterie, 446 km Reichweite, 155 kW, 7,1 statt 9,5 Sekunden auf 100 km/h, 105 kW Ladeleistung und 1.200 kg Anhängelast. Das sind 118 km mehr, 42 Euro je Kilometer. Die übrige Serienausstattung ist bei PLUS und ENDURANCE fast gleich.
Der VZ um 40.400 Euro ist die Sportversion. Er hat 166 kW, 175 km/h Spitze, eine adaptive Dämpferregelung, eine Differentialsperre, 19-Zoll-Räder und Schalensitze. Rückfahrkamera, Parksensoren vorn, 2-Zonen-Klima und Keyless Entry sind dabei Serie. Die großen Räder kosten Reichweite: 387 statt 446 km.
Was Serie ist und was extra kostet
Serie sind schon im PLUS 18-Zoll-Räder, LED-Scheinwerfer, Sitz- und Lenkradheizung, adaptiver Tempomat, Totwinkelwarner, Keyless Go, ein 12,9-Zoll-Touchscreen mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto und die Funktion, Strom ins Haus abzugeben (V2H).
Aufpreis kosten unter anderem:
- Wärmepumpe: 950 Euro
- Navigationssystem: 750 Euro
- BASE-Paket, nur für den ENDURANCE, mit Rückfahrkamera, Parksensoren vorn, 2-Zonen-Klima und abgedunkelten Scheiben, dafür 17- statt 18-Zoll-Räder: 455 Euro
- EDGE-Paket für PLUS und ENDURANCE mit Rückfahrkamera, Parksensoren vorn, 2-Zonen-Klima, Keyless Entry, digitalem Schlüssel, Alarmanlage und Handy-Ladeschale: 910 Euro, beim VZ Serie
- Intelligent Drive Paket mit 360-Grad-Kamera, Travel Assist und Parkassistent mit Fernbedienung: 690 Euro
- Anhängevorrichtung, abnehmbar: 650 Euro
Mit Wärmepumpe, BASE-Paket und Navi kostet der ENDURANCE 38.055 Euro.
Im Test: sparsam ist anders
Vision Mobility hat den Raval ENDURANCE im Herbst 2026 getestet. Im Schnitt verbrauchte er 18,3 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten, in der Stadt 17,8, auf der Landstraße 14,8 und auf der Autobahn bei 125 km/h knapp 18 kWh laut Bordcomputer. Bei rund 10 Grad kam er auf der Autobahn etwa 300 km weit. Für einen Kleinwagen ist das viel Verbrauch.
Gelobt werden das agile, ausgewogene Fahrwerk, die gute Dämmung und Verarbeitung, der gut funktionierende Travel Assist und genug Platz für vier Erwachsene, auch 1,80 Meter große Mitfahrer sitzen hinten bequem. Kritik gibt es für den hohen Verbrauch, die mäßige Reichweite, die fehlende Wärmepumpe in der Serie, die bescheidene Ladeleistung, ein träges Infotainment, unzuverlässige versenkte Türgriffe und den Preis.
Laden und Anhänger
An einer Schnellladesäule dauert es laut Cupra 23 Minuten (37 kWh) oder 24 Minuten (52 kWh) von 10 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox ist der PLUS in 4 Stunden voll, die 52-kWh-Versionen brauchen 5,5 Stunden.
Mit 1.200 kg Anhängelast zieht der Raval mit großer Batterie mehr als die meisten Elektro-Kleinwagen. Der Renault 5 darf 500 kg ziehen, der Kia EV2 750 kg. Die Stützlast beträgt 75 kg.
Strom und Garantie
Mit dem Testverbrauch von 18,3 kWh kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 690 Euro. Cupra gibt 5 Jahre oder 100.000 km Garantie auf das Fahrzeug und 8 Jahre oder 160.000 km auf die Batterie.
Raval oder die Konkurrenz
Der direkte Vergleich ist der VW ID. Polo. Der ID. Polo Life mit 99 kW und 37 kWh kostet 29.990 Euro, 910 Euro weniger als der Raval PLUS. Mit 155 kW und 52 kWh kostet er als Life 33.790 Euro, 2.110 Euro weniger als der ENDURANCE, und kommt 454 km weit. Der GTI mit 166 kW kostet 38.990 Euro, 1.410 Euro weniger als der VZ. Den Einstieg bildet beim VW der Trend mit 85 kW um 25.490 Euro, eine so schwache Version gibt es beim Raval nicht.
Der Škoda Epiq Essence 55 auf derselben Technik kostet 33.280 Euro, kommt 441 km weit und hat 475 Liter Kofferraum. Der Renault 5 mit 52 kWh kostet als Techno 32.690 Euro bei 430 km. Der Kia EV2 Air mit 61 kWh um 34.090 Euro schafft 453 km und hat 7 Jahre Garantie.
Für den Raval sprechen das sportliche Fahrwerk, die Anhängelast und die Serienausstattung des PLUS. Wer weniger Wert auf den Auftritt legt, bekommt die gleiche Technik beim ID. Polo oder Epiq etwas günstiger.
Als Firmenwagen
Für Dienstnehmer ist der Raval sachbezugsfrei. PLUS und ENDURANCE kosten unter 40.000 Euro brutto und erlauben den vollen Vorsteuerabzug. Der VZ liegt mit 40.400 Euro knapp darüber, dort ist er laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.
Reichweite im Segment Kleinwagen
WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.
Was 100 Kilometer kosten
Mit dem WLTP-Verbrauch von 13,8 kWh je 100 km kostet die Variante PLUS 37 kWh bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 3,45 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 8,28 Euro.
Technische Daten
Batterie und Laden
- Batterie brutto
- 38,5 / 55,0 kWh
- Ladeanschluss
- CCS
- AC-Laden
- bis 11 kW
- DC-Laden max.
- 105 kW
- 10 bis 80 Prozent DC
- ab 23 min
- Wärmepumpe
- Option (950 €)
- V2L (Strom aus dem Auto)
- ja
Maße und Platz
- Länge / Breite / Höhe
- 4.046 / 1.784 / 1.514 mm
- Radstand
- 2.599 mm
- Kofferraum
- 441 l
- Sitze
- 5
- Leergewicht
- ab 1.589 kg
- Anhängelast gebremst
- bis 1.200 kg
- Markteinführung
- 2026
Quellen: Preisliste (PDF), Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen November 2026.
Häufige Fragen zum Cupra Raval
Was kostet der Cupra Raval in Österreich?
Laut Preisliste vom 6. November 2026 kostet der PLUS mit 37 kWh 30.900 Euro, der ENDURANCE mit 52 kWh 35.900 Euro und der VZ 40.400 Euro. Die Preise enthalten NoVA, Mehrwertsteuer und Fracht.
Welcher Raval lohnt sich?
Der ENDURANCE um 35.900 Euro. Er kostet 5.000 Euro mehr als der PLUS, kommt aber 118 km weiter, hat 155 statt 99 kW, lädt mit 105 statt 88 kW und darf 1.200 statt 500 kg ziehen.
Wie weit kommt der Cupra Raval wirklich?
Vision Mobility hat im Herbst 2026 mit dem ENDURANCE einen Schnitt von 18,3 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten gemessen. Auf der Autobahn bei 125 km/h und rund 10 Grad kam er etwa 300 km weit. Nach WLTP sind es 446 km.
Ist der Cupra Raval baugleich mit dem VW ID. Polo?
Technisch ja. Beide laufen im Werk Martorell vom Band und teilen sich die Plattform, Karosserie und Ausstattung sind eigenständig. Bei vergleichbarer Leistung kostet der Raval 910 bis 2.110 Euro mehr als der ID. Polo.
Wie viel darf der Raval ziehen?
Mit 52 kWh 1.200 kg gebremst und 750 kg ungebremst, der PLUS mit 37 kWh 500 kg. Die Stützlast beträgt 75 kg, die Anhängevorrichtung kostet 650 Euro.
Hat der Cupra Raval eine Wärmepumpe?
Nur gegen Aufpreis, sie kostet 950 Euro.
Welche Garantie gibt Cupra auf den Raval?
5 Jahre oder 100.000 km auf das Fahrzeug und 8 Jahre oder 160.000 km auf die Batterie.