BYD Dolphin Surf

Kleinwagen mit 3,99 Metern, vier Sitzen und LFP-Batterie, Listenpreise von 22.890 bis 28.390 Euro
22.890 €
Listenpreis ab
322 km
Reichweite bis (WLTP)
85 kW
DC-Ladeleistung max.
30 min
10 bis 80 Prozent
BYD Dolphin Surf
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Active 30 kWhLFP-Batterie (Blade)22.890 €30,0 kWh220 km15,5 kWh65 kWFront11,1 s65 kW30 minkeine
Boost 43,2 kWhLFP-Batterie (Blade)25.890 €43,2 kWh322 km15,6 kWh65 kWFront12,1 s85 kW30 minkeine
Comfort 43,2 kWhLFP-Batterie (Blade)28.390 €43,2 kWh310 km16,0 kWh115 kWFront9,1 s85 kW30 minkeine

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste BYD Österreich, Stand Oktober 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP.

Ein Kleinwagen mit großen Boni

Der Dolphin Surf ist BYDs kleinstes Elektroauto, 3,99 Meter lang, mit vier Sitzen und LFP-Batterie. Die Preisliste vom 15. Oktober 2026 nennt drei Versionen: Active mit 30 kWh und 65 kW, Boost mit 43,2 kWh und 65 kW sowie Comfort mit 43,2 kWh und 115 kW.

Die Listenpreise liegen bei 22.890, 25.890 und 28.390 Euro. Mit allen Boni sinken sie auf 18.490, 21.490 und 23.490 Euro.

Was die Boni bringen

Der günstigste Preis setzt alle vier Boni voraus: den E-Mobilitätsbonus Plus von 1.900 Euro (beim Comfort 2.400 Euro), 1.000 Euro bei Leasing über BYD Lease, 1.000 Euro bei Eintausch eines Pkw und 500 Euro bei einer BYD-Versicherung. Dazu kommt das Österreich-Paket mit Unterbodenversiegelung und Ladekabel um 690 Euro.

Wer bar kauft, nichts eintauscht und nicht über BYD versichert, zahlt für den Boost 23.990 Euro plus Paket, wenn der E-Mobilitätsbonus Plus gilt. Die Boni gelten laut Preisliste bei Kaufvertrag bis Ende 2026 oder bis auf Widerruf.

Welche Version sich lohnt

Der Active kommt mit 30 kWh nur 220 km weit und lädt mit bis zu 65 kW. Für reine Stadtfahrten reicht das.

Der Boost ist die beste Wahl. Für 3.000 Euro mehr gibt es 43,2 kWh, 322 km und 85 kW Ladeleistung. Dazu Lenkrad- und Sitzheizung vorn, elektrisch einklappbare und beheizte Spiegel, einen Regensensor und ein Handy-Ladefach. 102 km mehr für 3.000 Euro sind 29 Euro je Kilometer.

Der Comfort kostet weitere 2.500 Euro und bringt 115 statt 65 kW, 9,1 statt 12,1 Sekunden auf 100 km/h, LED- statt Halogenscheinwerfer, Sitze in veganem Leder, einen 12,8-Zoll-Bildschirm mit Google-Diensten und eine 360-Grad-Kamera. Apple CarPlay und Android Auto nennt die Preisliste für den Comfort nicht, die Reichweite sinkt auf 310 km.

Im ADAC-Test: Note 2,6

Der ADAC hat den Dolphin Surf Boost getestet und die Note 2,6 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 19,2 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam rund 260 km weit, für einen Kleinwagen ist der Verbrauch nicht niedrig. Von 10 auf 80 Prozent dauerte es 45 Minuten bei durchschnittlich 55 kW.

Gelobt werden die für einen Kleinwagen bemerkenswert gute Verarbeitung, das Platzangebot, die ausgewogene Federung, die sicheren Fahreigenschaften, die umfangreiche Ausstattung und die Garantie. Vorn sitzen Personen bis 1,90 Meter bequem, hinten ebenso bis 1,90 Meter. Kritik gibt es für die gefühllose Lenkung ohne Zentrierung, die ständige Korrekturen verlangt, den fehlenden Heckwischer, die schwachen Halogenscheinwerfer, die ablenkende Bedienung und das langsame Laden. Den Kofferraum hat der ADAC mit 220 Litern gemessen.

Kofferraum und Anhänger

BYD nennt 308 Liter Kofferraum, umgeklappt 1.037 Liter. Eine Anhängelast gibt es nicht, für einen Fahrradträger darf die Kupplung mit 54 kg belastet werden. Der Wendekreis beträgt 9,9 Meter, praktisch in der Stadt.

Steuer und Strom

BYD nennt eine Nennleistung von 35 kW (Active, Boost) und 60 kW (Comfort). Wegen der geringen Leistung und des niedrigen Gewichts kostet die motorbezogene Versicherungssteuer nur rund 7 bis 11 Euro im Monat.

An der 11-kW-Wallbox ist der Active in 3,5 Stunden voll, Boost und Comfort in 5 Stunden. Mit dem ADAC-Verbrauch kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 720 Euro.

Dolphin Surf oder die Konkurrenz

Der Dacia Spring kostet 17.990 Euro und kommt 245 km weit. Der VW ID. Polo Trend mit 37 kWh um 25.490 Euro schafft 323 km, hat 441 Liter Kofferraum und darf 500 kg ziehen. Der Citroën ë-C3 mit Standard Range kostet 25.460 Euro bei 326 km. Der Hyundai Inster mit 42 kWh um 26.990 Euro kommt 327 km weit und gewann den ADAC-Vergleich der günstigen Elektro-Kleinwagen.

Nach Listenpreis liegt der Boost im Feld. Mit allen Boni ist er für Privatkunden einer der günstigsten Kleinwagen mit über 300 km Reichweite. Wer mehr Kofferraum oder einen Anhänger braucht, nimmt den ID. Polo.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der Dolphin Surf sachbezugsfrei. Alle Versionen kosten unter 40.000 Euro brutto und erlauben den vollen Vorsteuerabzug.

Reichweite im Segment Kleinwagen

  • Volkswagen ID. Polo
    454 km
  • Kia EV2
    453 km
  • Cupra Raval
    446 km
  • Škoda Epiq
    441 km
  • Peugeot E-208
    432 km
  • Renault 5 E-Tech Electric
    430 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Was 100 Kilometer kosten

Mit dem WLTP-Verbrauch von 15,5 kWh je 100 km kostet die Variante Active 30 kWh bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 3,88 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 9,30 Euro.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
30,0 / 43,2 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
85 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 30 min
V2L (Strom aus dem Auto)
ja
Batteriegarantie
8 Jahre / 250.000 km
Fahrzeuggarantie
6 Jahre / 150.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
3.990 / 1.720 / 1.590 mm
Radstand
2.500 mm
Kofferraum
308 bis 1.037 l
Sitze
4
Leergewicht
ab 1.294 kg
Markteinführung
2025

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen Oktober 2026.

Häufige Fragen zum BYD Dolphin Surf

Was kostet der BYD Dolphin Surf in Österreich?

Laut Preisliste vom 15. Oktober 2026 hat der Active mit 30 kWh einen Listenpreis von 22.890 Euro, der Boost mit 43,2 kWh 25.890 Euro und der Comfort 28.390 Euro. Mit allen vier Boni sind es 18.490, 21.490 und 23.490 Euro, dazu kommt das Österreich-Paket um 690 Euro.

Welcher Dolphin Surf lohnt sich?

Der Boost um 25.890 Euro. Für 3.000 Euro mehr als der Active gibt es 43,2 statt 30 kWh, 102 km mehr Reichweite, Sitz- und Lenkradheizung, elektrisch einklappbare Spiegel und einen Regensensor.

Wie weit kommt der Dolphin Surf wirklich?

Der ADAC kam mit dem Boost bei 19,2 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten auf rund 260 km. In der Stadt sind laut ADAC über 300 km möglich, auf der Autobahn und bei Kälte kaum mehr als 150 km.

Wie schnell lädt der Dolphin Surf?

Der Active mit bis zu 65 kW, Boost und Comfort mit 85 kW. BYD nennt 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent, der ADAC hat beim Boost 45 Minuten und im Schnitt 55 kW gemessen.

Hat der Dolphin Surf fünf Sitze?

Nein, er ist ein Viersitzer. Hinten sitzen laut ADAC Personen bis 1,90 Meter, wenn vorn Personen mit 1,85 Metern sitzen.

Darf der Dolphin Surf einen Anhänger ziehen?

Nein. Die Preisliste nennt nur eine Stützlast von 54 kg für einen Fahrradträger.

Welche Garantie gibt BYD auf den Dolphin Surf?

6 Jahre oder 150.000 km auf das Fahrzeug, 8 Jahre oder 250.000 km auf die Antriebsbatterie.

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