Ford Explorer

Elektro-SUV mit 4,47 Metern auf VW-Technik, Listenpreise von 41.200 bis 56.800 Euro
41.200 €
Listenpreis ab
602 km
Reichweite bis (WLTP)
185 kW
DC-Ladeleistung max.
2.200 kg
Anhängelast bis
Ford Explorer
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Style Standard Range RWD41.200 €58,0 kWh444 km16,4 kWh140 kWHeck8,0 s105 kW26 min1.000 kg
Select Extended Range RWD48.100 €79,0 kWh602 km15,7 kWh210 kWHeck6,4 s183 kW29 min2.000 kg
Select Extended Range AWD51.800 €77,0 kWh553 km17,6 kWh250 kWAllrad5,3 s185 kW27 min2.200 kg
Premium Standard Range RWD48.200 €58,0 kWh417 km16,4 kWh140 kWHeck8,0 s105 kW26 min1.000 kg
Premium Extended Range RWD52.100 €79,0 kWh572 km15,7 kWh210 kWHeck6,4 s183 kW28 min2.000 kg
Premium Extended Range AWD55.800 €77,0 kWh519 km17,6 kWh250 kWAllrad5,3 s185 kW27 min2.200 kg
Collection Extended Range RWD53.100 €79,0 kWh579 km15,7 kWh210 kWHeck6,4 s183 kW28 min2.000 kg
Collection Extended Range AWD56.800 €77,0 kWh526 km17,6 kWh250 kWAllrad5,3 s185 kW27 min2.200 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Ford Österreich, Stand Juli 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP.

VW-Technik mit Ford-Abstimmung

Der Explorer ist Fords Elektro-SUV der Kompaktklasse, 4,47 Meter lang. Unter dem Blech steckt laut ADAC die MEB-Plattform von Volkswagen, dieselbe wie bei Škoda Enyaq und VW ID.4. Beim Design und bei der Antriebspalette geht Ford laut ADAC eigene Wege.

Die Preisliste gültig ab 13. Juli 2026 nennt acht Varianten in vier Ausstattungen, Style, Select, Premium und Collection, mit zwei Batterien und wahlweise Allrad.

Welche Version sich lohnt

Mit der kleinen Batterie (58 kWh netto) gibt es den Explorer als Style um 41.200 Euro und als Premium um 48.200 Euro. Er hat 140 kW, kommt 417 bis 444 km weit, lädt mit 105 kW und zieht 1.000 kg.

Der Select Extended Range RWD um 48.100 Euro ist der beste Explorer. Er kostet 6.900 Euro mehr als der Style und bringt die große Batterie mit 79 kWh, 210 kW, 602 km WLTP-Reichweite, 183 kW Ladeleistung und 2.000 kg Anhängelast. Für 158 km mehr Reichweite sind das 44 Euro je Kilometer. Kurios: Der Premium Standard Range kostet 100 Euro mehr als der Select mit großer Batterie und kommt 185 km weniger weit.

Der Allrad mit 250 kW kostet 3.700 Euro Aufpreis, zieht 2.200 kg und verliert rund 50 km Reichweite.

Im ADAC-Test

Der ADAC hat den Explorer Extended Range Premium AWD getestet und die Note 1,9 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 19,2 kWh je 100 km und kam rund 445 km weit. An der Schnellladesäule lud er im Schnitt mit knapp 146 kW, kurzzeitig mit 188 kW, von 10 auf 80 Prozent in 26 Minuten.

Gelobt werden die reichhaltige Serienausstattung, die Mittelkonsole mit schwenkbarem Bildschirm, die Fahrleistungen, die Assistenzsysteme aus dem VW-Regal und die Möglichkeit, das Haus per V2H mit Strom aus dem Auto zu versorgen. Kritik gibt es für die preisbewusste Materialwahl mit viel Hartplastik, die ablenkende Touch-Bedienung, die zu tief sitzende Klimasteuerung, ein straffes Fahrwerk mit Neigung zum Wippen und die nur zweijährige Garantie.

Kofferraum, Dachzelt und Anhänger

Ford nennt 472 Liter Kofferraum, umgeklappt 1.460 Liter. Der ADAC hat 410 Liter bis zur Hutablage gemessen, ohne Abdeckung 520 und maximal 1.365 Liter. Unter dem Ladeboden lassen sich 105 Liter abtrennen.

Eine Besonderheit für Camper: Ford gibt eine Dachlast von 300 kg im Stand frei, etwa für ein Dachzelt, während der Fahrt sind es 75 kg. Die Stützlast beträgt 90 kg, die Zuladung laut technischen Daten 531 bis 585 kg zusätzlich zum Fahrer.

Versicherungssteuer und Strom

Ford nennt die Dauerleistung der Motoren: 70 kW mit kleiner Batterie, 89 kW mit großer Batterie und Heckantrieb. Damit liegt die Versicherungssteuer bei rund 29 bis 38 Euro im Monat. Für den Allrad nennt Ford die Dauerleistung uneinheitlich, ein Betrag lässt sich daraus nicht sicher berechnen.

Die Wärmepumpe kostet 1.300 Euro Aufpreis und ist in keiner Ausstattung serienmäßig. Mit dem ADAC-Verbrauch kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 720 Euro.

Explorer oder Enyaq

Der Vergleich mit dem Škoda Enyaq liegt nahe, beide stehen auf derselben Plattform. Der Explorer Select Extended Range RWD kostet 48.100 Euro und kommt 602 km weit, der Enyaq Selection 85 kostet 51.050 Euro bei 579 km. Beide ziehen 2.000 kg. Der Enyaq hat dafür 585 statt 472 Liter Kofferraum, die Wärmepumpe serienmäßig und 5 statt 2 Jahre Garantie.

Der kleinere Škoda Elroq Selection 85 kostet 46.620 Euro bei 574 km. Der VW ID. Tiguan Life mit 210 kW kommt um 50.690 Euro 605 km weit. Das Schwestermodell Ford Capri mit Coupé-Heck kostet als Select Extended Range 50.600 Euro und schafft 627 km.

Beim Preis je Kilometer Reichweite liegt der Explorer mit 80 Euro vorne. Wer Platz und Garantie höher gewichtet, nimmt den Enyaq.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der Explorer sachbezugsfrei. Alle Versionen kosten über 40.000 Euro brutto, der Vorsteuerabzug ist laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Unterhalt: Versicherungssteuer und Strom

VarianteNenndauerleistungEigengewichtVersicherungssteuer je Monatje JahrStrom je 100 km
Style Standard Range RWD70 kW1.921 kg29,38 €352,56 €4,10 €
Select Extended Range RWD89 kW2.015 kg37,85 €454,20 €3,93 €
Premium Standard Range RWD70 kW1.934 kg29,77 €357,24 €4,10 €
Premium Extended Range RWD89 kW2.057 kg39,11 €469,32 €3,93 €
Collection Extended Range RWD89 kW2.015 kg37,85 €454,20 €3,93 €

Motorbezogene Versicherungssteuer nach § 6 Abs. 1 Z 2 lit. a Versicherungssteuergesetz, berechnet aus der Nenndauerleistung laut Preisliste und dem Eigengewicht (Leergewicht laut Preisliste ohne 75 kg Fahrer), ohne Sonderausstattung. Maßgeblich sind die Werte im Zulassungsschein. Strom: WLTP-Verbrauch bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom, ohne Ladeverluste.

Reichweite im Segment Kompakt-SUV

  • Peugeot E-3008
    701 km
  • Citroën ë-C5 Aircross
    679 km
  • Jeep Compass Elektro
    660 km
  • Mercedes-Benz GLA elektrisch
    655 km
  • Renault Scénic E-Tech Electric
    642 km
  • Mercedes-Benz GLB elektrisch
    632 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie nutzbar
58,0 / 79,0 / 77,0 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
185 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 26 min
Wärmepumpe
Aufpreis 1.300 €
Batteriegarantie
8 Jahre / 160.000 km
Fahrzeuggarantie
2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.468 / 1.872 / 1.632 mm
Radstand
2.767 mm
Kofferraum
472 bis 1.460 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 1.996 kg
Anhängelast gebremst
bis 2.200 kg

Quellen: Preisliste (PDF), Preisliste (PDF). Abgerufen Juli 2026.

Häufige Fragen zum Ford Explorer

Was kostet der Ford Explorer Elektro in Österreich?

Laut Preisliste gültig ab 13. Juli 2026 zwischen 41.200 Euro (Style Standard Range) und 56.800 Euro (Collection Extended Range AWD). Mit großer Batterie beginnt er als Select Extended Range RWD bei 48.100 Euro.

Welcher Explorer lohnt sich?

Der Select Extended Range RWD um 48.100 Euro. Er kommt 602 km weit, lädt mit 183 kW und zieht 2.000 kg. Gegenüber dem Style mit kleiner Batterie kostet er 6.900 Euro mehr und fährt 158 km weiter.

Wie weit kommt der Ford Explorer wirklich?

Der ADAC kam mit dem Explorer Extended Range AWD im Ecotest bei 19,2 kWh je 100 km auf rund 445 km. Nach WLTP sind es mit Allrad 519 bis 553 km, mit Heckantrieb bis 602 km.

Auf welcher Plattform steht der Ford Explorer?

Auf der MEB-Plattform von Volkswagen, auf der auch Škoda Enyaq und VW ID.4 stehen. Design und Antriebspalette sind eigenständig, die Technik kommt laut ADAC von VW.

Wie viel darf der Explorer ziehen?

Mit kleiner Batterie 1.000 kg, mit großer Batterie und Heckantrieb 2.000 kg, mit Allrad 2.200 kg. Die Stützlast beträgt 90 kg.

Darf man auf dem Explorer ein Dachzelt montieren?

Ja. Laut Ford beträgt die Dachlast während der Fahrt 75 kg, im Stand, etwa für ein Dachzelt, 300 kg.

Welche Garantie gibt Ford?

2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung auf das Fahrzeug und 8 Jahre oder 160.000 km auf Batterie und Hochvoltkomponenten. Der ADAC zählt die kurze Fahrzeuggarantie zu den Schwächen.

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