BYD Seal

Elektro-Limousine mit 4,80 Metern und 82,5-kWh-LFP-Batterie, Listenpreise 50.990 und 53.990 Euro
50.990 €
Listenpreis ab
570 km
Reichweite bis (WLTP)
150 kW
DC-Ladeleistung max.
1.500 kg
Anhängelast bis
BYD Seal
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
Design 82,5 kWhLFP-Batterie (Blade)50.990 €82,5 kWh570 km16,6 kWh230 kWHeck5,9 s150 kW37 min750 kg
Excellence 82,5 kWh AWDLFP-Batterie (Blade)53.990 €82,5 kWh520 km18,2 kWh390 kWAllrad3,8 s150 kW37 min1.500 kg

Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste BYD Österreich, Stand September 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP.

Eine Limousine zum Preis eines Kompakten, mit Bedingungen

Der Seal ist BYDs Elektro-Limousine, 4,80 Meter lang, 1,46 Meter hoch, mit 2,90 Metern Radstand. In Österreich gibt es ihn in zwei Versionen, beide mit einer 82,5-kWh-LFP-Batterie: den Design mit 230 kW und Heckantrieb um 50.990 Euro und den Excellence mit 390 kW und Allrad um 53.990 Euro.

Die Serienausstattung ist für den Preis umfangreich. Panoramaglasdach, 360-Grad-Kamera, 15,6-Zoll-Touchscreen, Dynaudio-Soundsystem mit 12 Lautsprechern, Ledersitze, belüftete und beheizte Vordersitze, elektrische Heckklappe, Wärmepumpe und V2L haben beide Versionen. Nur der Excellence hat ein Head-up-Display und adaptive Stoßdämpfer.

Was die Boni wirklich bringen

BYD wirbt mit dem Seal ab 39.990 Euro. Dieser Preis setzt alle vier Boni voraus:

  • 6.000 Euro E-Mobilitätsbonus Plus, nur für Privatkunden
  • 2.500 Euro Lease-Bonus bei Leasing über BYD Lease mit Raiffeisen-Leasing
  • 2.000 Euro Eintauschbonus bei Eintausch Ihres aktuellen Pkw
  • 500 Euro Versicherungsbonus bei einer BYD-Versicherung über Uniqa

Dazu kommt das Österreich-Paket mit Ladekabel um 690 Euro. Wer privat bar kauft und nichts eintauscht, zahlt für den Design 44.990 Euro plus 690 Euro. Firmenkunden bekommen den größten Bonus nicht und landen selbst mit allen übrigen Boni bei 45.990 Euro.

Die Boni gelten bei Kaufvertrag bis 31. Dezember 2026 oder bis auf Widerruf. Rechnen Sie beim Vergleich mit dem Preis, der für Ihre Situation gilt.

Design oder Excellence

Der Allrad kostet 3.000 Euro mehr. Dafür gibt es 390 statt 230 kW, 3,8 statt 5,9 Sekunden auf 100 km/h und 1.500 statt 750 kg Anhängelast. Die Reichweite sinkt von 570 auf 520 km, der WLTP-Verbrauch steigt von 16,6 auf 18,2 kWh. Spitze fahren beide 180 km/h.

Für die meisten ist der Design die bessere Wahl. Er ist schon mit Heckantrieb schnell, kommt 50 km weiter, und die Versicherungssteuer ist nur halb so hoch. Wer einen Anhänger über 750 kg ziehen will oder das komfortablere adaptive Fahrwerk sucht, nimmt den Excellence.

Im Test: ADAC und ÖAMTC

Der ADAC hat im Dezember 2024 den Seal Design getestet, noch vor dem Facelift, und die Note 2,0 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 21,2 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam 405 km weit. Beim Schnellladen lag die Leistung im Schnitt bei rund 103 kW, in 20 Minuten kamen etwa 180 km dazu. Als Grund nennt der ADAC die fehlende Batterievorkonditionierung.

Gelobt werden die leise Fahrt, die gute Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung, die umfangreiche Ausstattung, der Preis und die 6 Jahre Garantie. Kritik gibt es für die umständliche Bedienung mit schlecht übersetzten Menüs, den erhöhten Verbrauch, die fehlende Laderoutenplanung, den kleinen Kofferraum und einen zu grob eingreifenden Spurhalteassistenten.

Im ÖAMTC-Winterreichweitentest 2025 kam der Seal mit Heckantrieb 294 km weit, bei 28,4 kWh je 100 km. In 20 Minuten lud er 140 km nach. Er war eines von sechs Autos, die keine 300 km am Stück schafften, die Gesamtnote war 3,7. Positiv: Der Innenraum wird schnell warm.

Was das Facelift geändert hat

Seit Frühjahr 2026 gibt es den Seal überarbeitet. Laut electrive wuchs der Kofferraum von 400 auf 485 Liter, der Frunk von 53 auf 72 Liter. Neu sind 19-Zoll-Räder, eine Fahrerüberwachung und ein Bluetooth-Schlüssel fürs Smartphone. Antrieb, Batterie und Ladeleistung blieben unverändert, auch die 37 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Damit trifft ein Kritikpunkt des ADAC, der kleine Kofferraum, auf das neue Modell nicht mehr im selben Maß zu. Ob sich Ladeleistung und Bedienung verbessert haben, muss ein neuer Test zeigen.

Platz und Anhänger

Der Radstand von 2,90 Metern sorgt laut ADAC für überdurchschnittlich viel Beinfreiheit im Fond. Die Bodenfreiheit beträgt 149 mm, der Wendekreis 11,4 Meter laut BYD, der ADAC hat 12,1 Meter gemessen. Die Heckklappe öffnet laut ADAC nicht besonders weit.

Mit Heckantrieb zieht der Seal nur 750 kg, mit Allrad 1.500 kg.

Steuer, Strom und Garantie

BYD nennt eine Nennleistung von 70 kW für den Design und 145 kW für den Excellence. Je nachdem, ob das Leergewicht der Liste den Fahrer enthält, kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 31 bis 33 Euro im Monat mit Heckantrieb und 64 bis 68 Euro mit Allrad. Über 10 Jahre sind das mit Allrad rund 4.000 Euro mehr, mehr als sein Aufpreis.

Mit dem ADAC-Verbrauch kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 795 Euro. BYD gibt 6 Jahre oder 150.000 km Garantie auf das Fahrzeug und 8 Jahre oder 250.000 km auf die Batterie. Service ist alle 24 Monate oder 30.000 km fällig.

Seal oder die Konkurrenz

Das Tesla Model 3 Premium mit Hinterradantrieb kostet 45.970 Euro ohne Boni und kommt nach WLTP 750 km weit. Der Hyundai Ioniq 6 mit 84 kWh kostet als Comfort Line 50.490 Euro bei 680 km und zieht 1.500 kg. Die Mazda 6e Takumi um 44.475 Euro schafft 560 km. Der XPENG P7+ mit Long Range um 50.600 Euro kommt 530 km weit und hat 573 Liter Kofferraum.

Nach Listenpreis ist der Seal nicht billig, und bei Reichweite und Laden liegen Model 3 und Ioniq 6 vorn. Mit allen Boni kostet er Privatkunden aber weniger als Model 3 Premium, Ioniq 6 und 6e, mit einer Ausstattung, für die andere Marken Aufpreis verlangen.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der Seal sachbezugsfrei. Der E-Mobilitätsbonus Plus gilt nur für Privatkunden, für Firmen bleibt der Kaufpreis über 40.000 Euro. Der Vorsteuerabzug ist dann laut WKO auf 6.667 Euro begrenzt.

Reichweite im Segment Limousine

  • Mercedes-Benz CLA elektrisch
    791 km
  • Audi A6 Sportback e-tron
    776 km
  • Mercedes-Benz C-Klasse elektrisch
    753 km
  • Tesla Model 3
    750 km
  • Volkswagen ID.7
    709 km
  • Volvo ES90
    706 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Was 100 Kilometer kosten

Mit dem WLTP-Verbrauch von 16,6 kWh je 100 km kostet die Variante Design 82,5 kWh bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 4,15 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 9,96 Euro.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie brutto
82,5 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
150 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 37 min
Wärmepumpe
Serie
V2L (Strom aus dem Auto)
ja
Batteriegarantie
8 Jahre / 250.000 km
Fahrzeuggarantie
6 Jahre / 150.000 km

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
4.800 / 1.875 / 1.460 mm
Kofferraum
485 l
Frunk
72 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 2.055 kg
Anhängelast gebremst
bis 1.500 kg
Markteinführung
2023

Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen September 2026.

Häufige Fragen zum BYD Seal

Was kostet der BYD Seal in Österreich?

Laut Preisliste vom 30. September 2026 hat der Design mit Heckantrieb einen Listenpreis von 50.990 Euro, der Excellence mit Allrad 53.990 Euro. Mit allen vier Boni kosten sie 39.990 und 42.990 Euro, dazu kommt das Österreich-Paket mit Ladekabel um 690 Euro.

Welche Boni gibt es beim BYD Seal?

6.000 Euro E-Mobilitätsbonus Plus nur für Privatkunden, 2.500 Euro bei Leasing über BYD Lease, 2.000 Euro bei Eintausch eines Pkw und 500 Euro bei Abschluss einer BYD-Versicherung. Sie gelten bei Kaufvertrag bis 31. Dezember 2026 oder bis auf Widerruf.

Wie weit kommt der BYD Seal wirklich?

Der ADAC kam mit dem Seal Design vor dem Facelift im Ecotest bei 21,2 kWh je 100 km auf 405 km. Im ÖAMTC-Winterreichweitentest 2025 waren es 294 km bei 28,4 kWh. Nach WLTP sind es 570 km.

Wie schnell lädt der BYD Seal?

Mit bis zu 150 kW, laut BYD in 37 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der ADAC hat im Schnitt rund 103 kW gemessen, in 20 Minuten kamen etwa 180 km dazu. Für ein Auto dieser Klasse ist das langsam.

Was ist beim Seal 2026 neu?

Laut electrive ein größerer Kofferraum mit 485 statt 400 Litern, ein Frunk mit 72 statt 53 Litern, neue 19-Zoll-Räder, eine Fahrerüberwachung und ein Bluetooth-Schlüssel fürs Smartphone. Antrieb, Batterie und Ladeleistung blieben gleich.

Wie viel darf der BYD Seal ziehen?

Der Design mit Heckantrieb 750 kg, der Excellence mit Allrad 1.500 kg.

Welche Garantie gibt BYD auf den Seal?

6 Jahre oder 150.000 km auf das Fahrzeug, 8 Jahre oder 250.000 km auf die Antriebsbatterie.

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