Fiat Grande Panda Elektro

Varianten und Preise in Österreich
| Variante | Listenpreis | Batterie | Reichweite | Verbrauch | Leistung | Antrieb | 0 bis 100 | DC max | 10 bis 80 % | Anhängelast |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Elektro PopLFP-Batterie. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min | 25.900 € | 44,0 kWh | 320 km | 16,8 kWh | 83 kW | Front | 11,0 s | 100 kW | - | 550 kg |
| Elektro IconLFP-Batterie. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min | 27.400 € | 44,0 kWh | 320 km | 16,8 kWh | 83 kW | Front | 11,0 s | 100 kW | - | 550 kg |
| Elektro La PrimaLFP-Batterie. DC 20 bis 80 % in ca. 27 min | 30.400 € | 44,0 kWh | 320 km | 16,8 kWh | 83 kW | Front | 11,5 s | 100 kW | - | 550 kg |
Listenpreise inkl. MwSt. laut Preisliste Fiat Österreich, Stand Oktober 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.
Der Panda als Elektroauto
Der Grande Panda ist ein vier Meter langer Kleinwagen mit fünf Sitzen, Frontantrieb und 83 kW. Die LFP-Batterie hat 44 kWh brutto und 43,8 kWh nutzbar, damit kommt er nach WLTP 320 km weit. Die Preisliste mit Datenstand 30. Oktober 2026 nennt drei Ausstattungen: Pop um 25.900 Euro, Icon um 27.400 Euro und La Prima um 30.400 Euro.
Die Technikdaten führen auch eine 54-kWh-Batterie mit bis zu 400 km, einen Preis dafür nennt die Liste noch nicht. Als Mild-Hybrid mit 81 kW kostet der Grande Panda rund 4.000 Euro weniger als der Elektro.
Welche Version sich lohnt
Der Pop ist sehr einfach ausgestattet: 16-Zoll-Stahlräder, manuelle Klimaanlage, 10-Zoll-Digitalcockpit, Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Parksensoren hinten und elektrische Fensterheber vorn. Einen Bildschirm für das Infotainment hat er nicht, nur eine Smartphone-Halterung mit Fiat-App und zwei Lautsprechern.
Der Icon um 27.400 Euro ist die beste Wahl. Für 1.500 Euro mehr gibt es einen 10,25-Zoll-Bildschirm mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, DAB+ und Sprachsteuerung, Tempomat, LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten im Pixeldesign, Fernlichtassistent, elektrische und beheizbare Außenspiegel, Fensterheber hinten und sechs Lautsprecher.
Der La Prima um 30.400 Euro bringt 17-Zoll-Räder, Navigation, Rückfahrkamera, Parksensoren vorn, Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung, beheizte Frontscheibe, Keyless Entry, induktive Handy-Ladeschale, getönte Scheiben und ein Armaturenbrett mit Bambusfasern. Für den Icon gibt es das Tech Paket mit Navigation, Rückfahrkamera, Klimaautomatik und Keyless um rund 1.200 Euro und das Style & Winter Paket um rund 1.650 Euro. Mit beiden kostet der Icon 30.250 Euro, kaum weniger als der La Prima.
Im ADAC-Test: Note 2,5
Der ADAC hat den Grande Panda Elektro getestet und die Note 2,5 vergeben. Im Ecotest verbrauchte er 19,8 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam rund 250 km weit, für fünf Sterne im Ecotest reichte es trotzdem. Beim Schnellladen erreichte er höchstens 67 kW statt der angegebenen 100 kW, von 10 auf 80 Prozent dauerte es 35 Minuten.
Gelobt werden das ordentliche Platzangebot für Insassen und Gepäck, die einfache Bedienung, das ausgewogene Fahrwerk und der sehr gute Antriebskomfort. Kritik gibt es für das fehlende Navigationssystem im getesteten Modell, den recht hohen Verbrauch, schlecht erreichbare Isofix-Haken und die dürftige Komfort- und Sicherheitsausstattung. Hinten sitzen zwei nicht zu große Erwachsene recht aufrecht mit angewinkelten Beinen.
Auto Bild vergab dem La Prima die Note 2,7. Im Test verbrauchte er 16,5 kWh und kam bei 23 Grad 266 km weit, im Winter erwarten die Tester unter 200 km. Der Bremsweg aus 100 km/h lag bei 34,0 Metern. Kritisiert werden die geringe Zuladung von 401 kg im Testwagen, der knappe Platz hinten, die schwache Rekuperation, die fehlende Wärmepumpe und Batterievorkonditionierung sowie der Bordcomputer ohne Verbrauchsanzeige.
Kofferraum und Anhänger
Fiat nennt 361 Liter Kofferraum, umgeklappt 1.315 Liter, davon 11 Liter unter dem Boden. Der ADAC hat 310 Liter, umgeklappt 680 Liter bis zur Fensterkante gemessen. Der Grande Panda darf 550 kg ziehen, bei 61 kg Stützlast. Damit reicht es für einen kleinen Gepäckanhänger, was viele Elektro-Kleinwagen nicht erlauben. Der Wendekreis beträgt 10,9 Meter.
Laden, Steuer und Strom
Fiat nennt bis zu 100 kW Gleichstrom und 28 Minuten von 20 auf 80 Prozent. An der 11-kW-Wallbox dauert es von 20 auf 100 Prozent 2:50 Stunden. Als Option gibt es ein im vorderen Stoßfänger integriertes Spiralladekabel mit 4,5 Metern, dann lädt er nur noch einphasig mit 7,4 kW.
Fiat nennt eine Nenndauerleistung von 53 kW. Ob die Masse von 1.440 bis 1.482 kg den Fahrer enthält, gibt die Preisliste nicht an. Die motorbezogene Versicherungssteuer liegt damit bei rund 9 bis 12 Euro im Monat. Mit dem ADAC-Verbrauch kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 740 Euro.
Grande Panda oder die Konkurrenz
Der Citroën ë-C3 Standard Range kostet 25.460 Euro und kommt 326 km weit. Der Renault Twingo Techno um 21.790 Euro schafft 262 km, hat aber nur vier Sitze und darf nicht ziehen. Der VW ID. Polo Life mit 37 kWh kostet 27.990 Euro bei 322 km und 441 Litern Kofferraum. Der MG4 Urban Comfort mit 43 kWh hat einen Listenpreis von 24.990 Euro und kommt 325 km weit.
Der Grande Panda punktet mit seinem Design, fünf Sitzen und der Anhängelast. Gegen ihn sprechen das langsame Laden, der hohe Verbrauch im Test und die fehlende Wärmepumpe.
Als Firmenwagen
Für Dienstnehmer ist der Grande Panda Elektro sachbezugsfrei. Alle Ausstattungen kosten unter 40.000 Euro brutto und erlauben den vollen Vorsteuerabzug.
Reichweite im Segment Kleinwagen
WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.
Was 100 Kilometer kosten
Mit dem WLTP-Verbrauch von 16,8 kWh je 100 km kostet die Variante Elektro Pop bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom rund 4,20 Euro je 100 km. An einer öffentlichen Schnellladesäule mit 60 Cent je kWh sind es rund 10,08 Euro.
Technische Daten
Batterie und Laden
- Batterie brutto
- 44,0 kWh
- Systemspannung
- 400 V
- Ladeanschluss
- CCS
- AC-Laden
- bis 11 kW
- DC-Laden max.
- 100 kW
Maße und Platz
- Länge / Breite / Höhe
- 3.999 / 1.763 / 1.576 mm
- Radstand
- 2.540 mm
- Kofferraum
- 361 bis 1.315 l
- Sitze
- 5
- Leergewicht
- ab 1.440 kg
- Anhängelast gebremst
- bis 550 kg
Quellen: Preisliste (PDF), Herstellerseite. Abgerufen Oktober 2026.
Häufige Fragen zum Fiat Grande Panda Elektro
Was kostet der Fiat Grande Panda Elektro in Österreich?
Laut Preisliste mit Datenstand 30. Oktober 2026 kostet der Pop 25.900 Euro, der Icon 27.400 Euro und der La Prima 30.400 Euro. Als Mild-Hybrid beginnt der Grande Panda bei 21.900 Euro.
Welcher Grande Panda Elektro lohnt sich?
Der Icon um 27.400 Euro. Für 1.500 Euro mehr als der Pop gibt es einen 10,25-Zoll-Bildschirm mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto, Tempomat, LED-Pixel-Scheinwerfer, elektrische Spiegel und Fensterheber hinten. Der Pop hat nur eine Handyhalterung statt eines Bildschirms.
Wie weit kommt der Grande Panda Elektro wirklich?
Im ADAC-Ecotest verbrauchte er 19,8 kWh je 100 km inklusive Ladeverlusten und kam rund 250 km weit. Auto Bild kam bei 23 Grad auf 266 km und erwartet im Winter unter 200 km.
Wie schnell lädt der Grande Panda Elektro?
Fiat nennt bis zu 100 kW Gleichstrom und 28 Minuten von 20 auf 80 Prozent. Der ADAC hat höchstens 67 kW und 35 Minuten von 10 auf 80 Prozent gemessen. Wechselstrom lädt er mit 11 kW, von 20 auf 100 Prozent in 2:50 Stunden.
Darf der Grande Panda Elektro einen Anhänger ziehen?
Ja, bis zu 550 kg, bei 61 kg Stützlast. Das ist für einen Elektro-Kleinwagen ungewöhnlich, viele Konkurrenten dürfen gar nicht ziehen.
Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim Grande Panda Elektro?
Fiat nennt eine Nenndauerleistung von 53 kW. Je nach Ausstattung und Gewicht kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 9 bis 12 Euro im Monat.