Mercedes-Benz EQS Limousine

Luxuslimousine mit 5,23 Metern, 122 kWh nutzbar und 610 Litern Kofferraum, Listenpreise von 111.600 bis 138.000 Euro
111.600 €
Listenpreis ab
920 km
Reichweite bis (WLTP)
350 kW
DC-Ladeleistung max.
1.700 kg
Anhängelast bis
Mercedes-Benz EQS Limousine
Symbolbild, KI-generiert

Varianten und Preise in Österreich

VarianteListenpreisBatterieReichweiteVerbrauchLeistungAntrieb0 bis 100DC max10 bis 80 %Anhängelast
EQS 450+Anhängelast laut Technikdaten 750 kg. mit Sonderausstattung bis 1.600 kg111.600 €122,0 kWh920 km15,5 kWh300 kWHeck5,9 s350 kW27 min1.600 kg
EQS 500 4MATICAnhängelast laut Technikdaten 750 kg. mit Sonderausstattung bis 1.700 kg126.670 €122,0 kWh869 km16,3 kWh350 kWAllrad4,5 s350 kW27 min1.700 kg
EQS 580 4MATICAnhängelast laut Technikdaten 750 kg. mit Sonderausstattung bis 1.700 kg138.000 €122,0 kWh869 km16,3 kWh430 kWAllrad4,1 s350 kW27 min1.700 kg

Preise inkl. MwSt. auf Basis des österreichischen Konfigurators von Mercedes-Benz, Stand November 2026. Für Elektroautos fällt keine NoVA an. Verbrauch in kWh/100 km nach WLTP. k. A.: Der Hersteller nennt keinen Wert.

Die Reichweiten-Limousine

Der EQS ist die elektrische Luxuslimousine von Mercedes, 5,23 Meter lang, mit 610 Litern Kofferraum. Die aktuelle Version hat eine Batterie mit 122 kWh nutzbar und lädt mit bis zu 350 kW. Nach WLTP kommt der EQS 450+ mit 300 kW und Heckantrieb 920 km weit, der EQS 500 4MATIC mit 350 kW und der EQS 580 4MATIC mit 430 kW schaffen 869 km. Kein anderes Elektroauto in Österreich hat eine höhere WLTP-Reichweite.

Die Preise stammen aus dem Mercedes-Konfigurator für Österreich: 111.600 Euro für den 450+, 126.670 Euro für den 500 4MATIC und 138.000 Euro für den 580 4MATIC.

Welche Version sich lohnt

Der EQS 450+ ist die vernünftige Wahl. Er kommt am weitesten, verbraucht nach WLTP 15,5 statt 16,3 kWh und kostet 15.070 Euro weniger als der 500 4MATIC. Mit 5,9 Sekunden auf 100 km/h ist er für eine Reiselimousine schnell genug.

Die Allradversionen schaffen 4,5 und 4,1 Sekunden. Für sie sprechen Traktion im Winter und die höhere mögliche Anhängelast von 1.700 statt 1.600 kg. Gegen sie spricht neben dem Preis die Versicherungssteuer: Sie steigt um rund 43 Euro im Monat, über fünf Jahre rund 2.600 Euro.

Was die Tests sagen

Im ÖAMTC-Winterreichweitentest 2025 wurde der EQS 450+ der Vorgängerversion mit 118 kWh Testsieger mit der Note 0,9. Er fuhr die nachgestellte Strecke München-Berlin von 582 km als einziges Auto ohne Ladestopp und hatte am Ende noch 18 km Restreichweite. Mit 20,4 kWh je 100 km hatte er den niedrigsten Verbrauch im Feld, in 20 Minuten lud er 304 km nach. Gelobt wurde auch, dass sich die Klimatisierung der Rückbank getrennt regeln lässt.

Im ÖAMTC-Autotest bekam der EQS 450+ AMG Line der Vorgängerversion die Note 1,6. Bei rund 20 kWh je 100 km kam er etwa 660 km weit. Gelobt werden das großzügige Platzangebot, der hervorragende Fahr- und Geräuschkomfort, der kräftige und effiziente Antrieb, das gute Fahrverhalten und die hohe Sicherheit. Kritik gibt es für die einfachen Serienscheinwerfer, die ablenkende Bedienung mit empfindlichen Touchflächen, die schlechte Rundumsicht und den hohen Preis.

Die aktuelle Version hat mit 122 kWh mehr Batterie und lädt mit 350 statt 200 kW, getestet ist sie noch nicht.

Kofferraum und Anhänger

Mercedes nennt 610 Liter Kofferraum. Serienmäßig darf der EQS nur 750 kg ziehen, mit der passenden Sonderausstattung 1.600 kg beim 450+ und 1.700 kg mit Allrad. Die Zuladung liegt bei 570 oder 545 kg, die Dachlast bei 100 kg. Der Wendekreis beträgt 11,9 Meter.

Steuer, Laden und Strom

Mercedes nennt eine Nenndauerleistung von 180 kW beim 450+ und 265 kW bei den 4MATIC-Versionen. Mit dem Leergewicht nach EU von 2.550 und 2.660 kg, das den Fahrer enthält, kostet die motorbezogene Versicherungssteuer rund 97 Euro im Monat beim 450+ und rund 140 Euro mit Allrad. Damit gehört der EQS 4MATIC zu den teuersten Elektroautos bei der Steuer.

An der Schnellladesäule lädt der EQS mit bis zu 350 kW in 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent, in 10 Minuten kommen laut Mercedes 255 bis 325 km dazu. An der 11-kW-Wallbox dauert eine Vollladung wegen der großen Batterie 13,5 Stunden. Mit dem Winterverbrauch aus dem ÖAMTC-Test kosten 15.000 km im Jahr mit Haushaltsstrom um 25 Cent je kWh rund 770 Euro.

EQS oder die Konkurrenz

Der BMW i7 50 xDrive kostet 119.950,80 Euro, kommt 727 km weit und zieht 2.000 kg. Der Polestar 5 Dual Motor um 118.900 Euro hat 550 kW und 678 km. Der Porsche Taycan beginnt bei 105.409 Euro, darf als Limousine aber nicht ziehen. Der Audi e-tron GT quattro kostet 110.348 Euro bei 622 km.

Bei der Reichweite liegt der EQS klar vorn, auch beim Kofferraum. Der i7 bietet Allrad, eine höhere Anhängelast ab Werk und laut ADAC die hochwertigere Verarbeitung, Taycan und Polestar 5 das sportlichere Fahren.

Als Firmenwagen

Für Dienstnehmer ist der EQS sachbezugsfrei. Für Unternehmen entfällt laut WKO der Vorsteuerabzug ganz, weil alle Versionen über 80.000 Euro kosten.

Unterhalt: Versicherungssteuer und Strom

VarianteNenndauerleistungEigengewichtVersicherungssteuer je Monatje JahrStrom je 100 km
EQS 450+180 kW2.475 kg96,63 €1.159,56 €3,88 €
EQS 500 4MATIC265 kW2.585 kg139,82 €1.677,84 €4,08 €
EQS 580 4MATIC265 kW2.585 kg139,82 €1.677,84 €4,08 €

Motorbezogene Versicherungssteuer nach § 6 Abs. 1 Z 2 lit. a Versicherungssteuergesetz, berechnet aus der Nenndauerleistung laut Hersteller und dem Eigengewicht (Leergewicht laut Hersteller ohne 75 kg Fahrer), ohne Sonderausstattung. Maßgeblich sind die Werte im Zulassungsschein. Strom: WLTP-Verbrauch bei 25 Cent je kWh Haushaltsstrom, ohne Ladeverluste.

Reichweite im Segment Luxus und Sport

  • Mercedes-Benz EQS Limousine
    920 km
  • Mercedes-Benz Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé
    793 km
  • BMW i7
    727 km
  • Polestar 5
    678 km
  • Porsche Cayenne Coupé Electric
    669 km
  • Mercedes-Benz Mercedes-AMG GT SUV
    668 km

WLTP-Reichweite der jeweils reichweitenstärksten Variante.

Technische Daten

Batterie und Laden

Batterie nutzbar
122,0 kWh
Ladeanschluss
CCS
AC-Laden
bis 11 kW
DC-Laden max.
350 kW
10 bis 80 Prozent DC
ab 27 min

Maße und Platz

Länge / Breite / Höhe
5.225 / 1.926 / 1.510 mm
Kofferraum
610 l
Sitze
5
Leergewicht
ab 2.550 kg
Anhängelast gebremst
bis 1.700 kg

Quellen: Herstellerseite, Herstellerseite. Abgerufen November 2026.

Häufige Fragen zum Mercedes-Benz EQS Limousine

Was kostet der Mercedes EQS in Österreich?

Laut Mercedes-Konfigurator kostet der EQS 450+ mit Heckantrieb 111.600 Euro, der EQS 500 4MATIC 126.670 Euro und der EQS 580 4MATIC 138.000 Euro, jeweils als Listenpreis inklusive Mehrwertsteuer.

Wie weit kommt der EQS?

Nach WLTP 920 km als EQS 450+ und 869 km mit Allrad. Im ÖAMTC-Winterreichweitentest 2025 schaffte die Vorgängerversion mit 118 kWh als einziges Auto die 582 km lange Strecke ohne Ladestopp.

Welcher EQS lohnt sich?

Der EQS 450+ um 111.600 Euro. Er kommt am weitesten, kostet 15.070 Euro weniger als der EQS 500 4MATIC und hat die deutlich niedrigere Versicherungssteuer. Allrad lohnt sich nur bei viel Schnee oder schwerem Anhänger.

Wie schnell lädt der EQS?

Mit bis zu 350 kW Gleichstrom, laut Mercedes in 27 Minuten von 10 auf 80 Prozent. In 10 Minuten lädt er 255 bis 325 km nach. An der 11-kW-Wallbox dauert eine Vollladung 13,5 Stunden.

Wie hoch ist die Versicherungssteuer beim EQS?

Sehr hoch. Mercedes nennt eine Nenndauerleistung von 180 kW (450+) und 265 kW (4MATIC). Mit dem Gewicht von 2,5 bis 2,7 Tonnen kostet die Steuer rund 97 Euro im Monat beim 450+ und rund 140 Euro mit Allrad.

Wie viel darf der EQS ziehen?

Serienmäßig 750 kg. Mit der passenden Sonderausstattung sind es 1.600 kg beim 450+ und 1.700 kg mit Allrad.

Kann man beim EQS die Vorsteuer abziehen?

Nein. Alle Versionen kosten über 80.000 Euro brutto, damit entfällt laut WKO der Vorsteuerabzug für Elektro-Pkw ganz.

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